Freitag, 31. Oktober 2014

von Rohrspatzen und Wollmeisen

Ich weiß nicht, was mich geritten hat.



Noch bis vor ein paar Wochen wusste ich nicht, was eine "Wollmeise" ist. Es ist kein Vogel, nein. Wer häkelt und strickt wird über kurz oder lang nicht am Begriff "Wollmeise" vorbeikommen.

Die Wollmeise ist ein Wollgeschäft mit Online-Shop, die selbstgefärbte Wolle in unterschiedlichen Garn-Qualitäten anbietet.
Klingt erstmal ganz normal. Genauso wie die Myriaden anderen Wollgeschäfte, die einen eigenen Online-Handel mit selbstgefärbter Wolle haben.

Aber um die Wollmeise gibt es einen regelrechten Hype. Wer nicht persönlich zum Shop nach Pfaffenhofen fahren kann, bestellt im Online-Shop.
Das ist aber nicht so einfach, wie man denkt.

Denn das Angebot ist knapp. Ob absichtlich oder nicht - man weiß es nicht. Jeden Freitag um 8:00 Uhr und um 16:00 Uhr wird der Shop aktualisiert und Wolle zum Verkauf angeboten.

Es gestaltet sich so, dass weltweit (denn ja, auch in den USA sind die Leute verrückt nach Wollmeisen) die Leute vor dem Rechner sitzen, um pünktlich um 8:00 Uhr die raren verfügbaren Artikel in den Warenkorb zu raffen.
Was bedeutet, dass um 8:01 Uhr bereits die beliebten Lace-Garne komplett ausverkauft sind.

Zugegeben, der Preis für einen Lace-Strang der Wollmeise ist wirklich gut. Normalerweise bekommt man Lace nur in Strängen zu je 100g. Bei der Wollmeise hat er 300g. Was bedeutet, dass man riesige Tücher und Schals stricken kann, ohne einmal das Knäuel zu wechseln - somit auch komplett ohne Knoten o.ä.
Ein Strang kostet 40,00 €. Das ist ein 100g-Preis von 13,33 €. Das ist für selbstgefärbte Lace-Wolle wirklich günstig. Normalerweise fängt der Preis bei 15,00€ / 100g an und ist nach oben offen.

Und genau deshalb ist um 8:01 Uhr bereits das ganze Lace-Garn ausverkauft. Ok, bis auf die Reste-Ramsch-Rampen Farben wie braun. Die will anscheinend keiner haben. Kann ich auch verstehen.

Da das Angebot so knapp ist, hat sich weltweit ein regelrechter Wollmeisen-Schwarzmarkt gebildet. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, zu welchem Preis bestimmte Farben gehandelt werden. Es gibt Leute, die zahlen für einen Lace-Strang über 200 €! Für Wolle! Ein Knäuel! 200 €!! Gehts noch??

Also dachte ich mir letzten Freitag, dass ich mir das mal anschaue.
Ich saß um 8 Uhr vor meinem Rechner und hatte den Shop geöffnet. Keine Ahnung wie das abläuft, ich war ja das erste Mal dabei.
Als ich die Seite aktualisierte, leuchteten bei einigen Artikeln ein kleines, grünes Quadrat auf, was bedeutet, dass dieser Artikel jetzt gekauft werden könne.

Also hab ich ihn angeklickt und in den Warenkorb gepackt. Besser gesagt - ich wollte es, aber die Farbe war anscheinend schon ausverkauft.
Das kann doch nicht sein! Ich bin ganz hektisch geworden! Ok, zurück zur Übersicht und eine andere Farbe. Die konnte ich dann in den Warenkorb packen. Und sofort fing oben am Bildschirm eine Uhr an von 10:00 Minuten nach unten zu zählen. "Produkte im Warenkorb sind noch 09:33 Minuten reserviert!"

Das hab ich ja noch nie erlebt. Ich bin ein Warenkorb-Shopper. Zuerst suche ich alles aus, was mir gefällt. Packe alles in den Warenkorb und siebe dann aus. Dabei lasse ich mir aber genug Zeit.
Bei der Wollmeise hat man dafür maximal 10 Minuten Zeit. Es ist nachvollziehbar, dass bei dem knappen Angebot irgendwo ein Riegel vorgeschoben werden muss. Damit sich die Leute nicht den Warenkorb vollpacken und dann doch nicht bestellen.

Aber von der nach unten tickenden Uhr hab ich mich derart unter Druck setzen lassen, dass in meinem Kopf ein Kippschalter umgelegt wurde und ich quasi alles in meinen Warenkorb gepackt habe, was überhaupt zu kriegen war.
Ganz wurscht, ob ich das wirklich haben wollte. Jawoll - ich hatte sogar braunes (!!!!) Garn in meinem Warenkorb.

Die Strategie "je geringer das Angebot umso größer die Nachfrage" ist bei mir voll aufgegangen. Mein Herz klopfte und ich hab gedacht: "Mehr, mehr, MEHR! Ich brauche MEHR!!"

Vollkommen bescheuert!

Das Ende vom Lied: ich habe insgesamt meinen Warenkorb drei Mal voll und wieder leer gemacht. Kurzzeitig war ich wirklich stolz auf mich, dass ich der Versuchung widerstand und nichts gekauft habe.

Aber am Abend hab ich aus reiner Neugier nochmal reingeschaut. Und da war doch tatsächlich noch was zu haben.

Dann sind bei mir alle Sicherungen durchgebrannt.

Das Ende vom Lied:

3 Wollmeise-Lace-Stränge über den Shop (davon zwei Überraschungstüten)
2 Wollmeise-Lace-Stränge über den Verkauf auf ravelry (2. Wahl - daher dort etwas günstiger)

Die Paketboten waren da und ich habe nun meine 5 Lace-Schätze beisammen. Als ich das erste Paket öffnete, war ich total begeistert.

Was für tolle, weiche Wolle. Und diese Farben. Dieser Geruch. Ich habe die Stränge so lange gestreichelt haben, bis sie schnurrten.... Oh man. In diesem Moment wusste ich, dass mich das Wollmeisen-Fieber gepackt hat. Ob das jetzt so gut ist, wage ich zu bezweifeln....

Darf ich also vorstellen:

Wollmeise Lace Aquarius
328 g
NIP (die Abkürzung steht für Nobody is perfekt - der Strang ist also zweite Wahl)
K (die Abkürzung steht für Knoten - in dem ganzen Strang ist also ein Knoten drin)



Wollmeise Lace Maus Jung
317 g
NIP (die Abkürzung steht für Nobody is perfekt - der Strang ist also zweite Wahl)
K (die Abkürzung steht für Knoten - in dem ganzen Strang ist also ein Knoten drin)



Wollmeise Lace Nichts
320 g
regulärer Strang aus dem Online-Shop



Wollmeise Lace Cassis
328 g
Das war eine Überraschungstüte "lila". Was bedeutet, man weiß, dass man einen lilafarbenen Wollstrang bekommt - man weiß aber nicht, welches Lila.
Mir gefällt Cassis sehr gut!




Das absolute Highlight ist aber die folgende Farbe:
Wollmeise Lace Türkise Markise
330 g
Das war eine Überraschungstüte "türkis". Anscheinend ist meine Türkise Markise eine Fehlfärbung, denn im Online-Shop sieht sie ganz anders aus.
Ich habe ein ganz leuchtendes blau mit dunkelblauen Anteilen bekommen. Ein einziger Traum!



Ich bin also um 5 Lace-Stränge reicher und muss sagen, dass ich wirklich, wirklich begeistert bin!
Daraus werde ich ein paar schöne Sachen zaubern.
Zum Beispiel eine Viajante, einen Juneberry Cardigan und einen Featherweight Cardigan.


Und ab sofort wird keine Wolle mehr gekauft. Ich habe nun wirklich genug. Mittlerweile stapele ich die Wolle schon neben meiner Kommode, weil ich drinnen keinen Platz mehr habe. Das kanns nicht sein. Deshalb freue ich mich über diese schönen Stränge und belasse es dabei.... hoffentlich.

:)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Geburtstagsgrüße mit Fadengrafik

Das Geburtstagskarussell hat sich angefangen zu drehen. Heute dreht es sich zu einer guten Freundin von uns.

Und da sie uns immer so leckere Kleinigkeiten aus ihrer Super-Wunder-Küchenmaschine macht, muss mindestens eine selbstgemachte Karte drin sein.
Dazu gibts dann aber noch einen gemütlichen gemeinsamen Abend.

Geburtstagskarte
Die kostenlose Vorlage für die Fadengrafik habe ich von Cardinspirations.co.uk
Die Blumen einfach ausdrucken, am Rahmen ausschneiden - fertig ist die Vorlage.

Benötigtes Material:
  • kostenlose Fadengrafikvorlage von Cardinspirations.co.uk
  • Prickelunterlage (damit man die Löcher nicht bis auf den Tisch durchsticht)
  • Zirkelspitze (zum Durchstechen der Löcher)
  • bunten Motivkarton für die Klappkarte (hier in dunkelgrün mit weißen Blümchen)
  • einfarbigen Bastelkarton für die Fadengrafik (hier in marmoroptik)
  • farbiges Garn zum Sticken (hier in grün, rot, gelb und blau)
  • Nähnadel
  • Schere
  • Kleber
  • Tesafilm
  • zwei Bögen buntes Papier für den Einleger und um einen Briefumschlag selbst zu basteln
  • Motivstanzer (hier für das Ornament oben rechts in der Ecke und Blümchen auf dem Briefumschlag)
  • einen selbstgebastelte Papierschleife (einfach aus Papierresten - quadratisch zuschneiden, falten, fertig)
fertig gestickte Karte
Motivkarton für die Klappkarte
Einleger mit gestanzten Ecken
Detailansicht der gestanzten Ecken
Briefumschlag mit Blumen verziert
Detailansicht der Blümchen
fertige Karte mit Briefumschlag
So, dann mal alles Gute zum Geburtstag!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Schief gewickelt - oder der korrekte Maschenanschlag für einen Möbius

Letzte Woche habe ich angefangen, die schöne Wolle von 100Farbspiele, die mir mein Mann zum Hochzeitstag schenkte, zu verstricken.
Es kann losgehen: Möbius Schief gewickelt in Dunkler Traube von 100Farbspiele

Herausforderungen für mich:
  • den doppelten Möbius-Maschenanschlag machen
Wolle:
100Farbspiele
Unikatwolle 6-fach
50% Baumwolle
50%Polyacryl
130 m / 50 g
NS 3,5-4,0
waschbar bis 40°C
Farbe: dunkle Traube
1 Knäuel zu 300 g = 780 m
dunkle Traube von 100Farbspiele
Verwendete Nadel:
Rundstricknadel 4,0 / 80cm (leider habe ich keine längere, was sich später als sehr unvorteilhaft herausstellen sollte...)
Rundstricknadel 4,0 / 80 cm
Strickanleitung:
Möbius "Schief gewickelt" von Mrs Postcard
zu kaufen bei Dawanda oder auf ravelry
es kann losgehen
Ich habe mich für Variante 3 aus der Strickanleitung entschieden. Die Anleitung ist zwar für ein 4-fach-Garn geschrieben. Ich stricke mit meinem 6-fach-Garn. Irgendwas Ähnliches wird am Ende schon dabei herauskommen.

Bisher war ich ja immer der Meinung, dass man einen Möbius strickt, indem man einfach auf einer Rundstricknadel die Maschen anschlägt, diese dann einmal verdreht und dann zur Runde schließt.
Um aber den schönen Farbverlauf hinzubekommen, muss ich einen ganz neuen Maschenanschlag machen. Denn der Möbius wird von innen nach außen gestrickt. Klingt komischt, ist aber so.

Wer sich nicht sicher ist, findet auf Alpis Strickbuch eine wirklich wunderbare Erklärung zur Berechnung und zum Maschenanschlag.

Zwei Mal musste ich neu ansetzen, bis der Maschenanschlag auch bei mir geklappt hat. Die ersten zwei Reihen sind richtig fies zu stricken. Das sitzt so stramm auf der Nadel, dass man ewig lang für jede einzelne Masche braucht.
Ab der dritten/vierten Reihe wird es langsam etwas flexibler.




Und zum Glück steht in der Anleitung, dass es normal ist, dass der Möbius am Anfang viel zu klein aussieht. Wer soll denn wissen, dass aus diesem bisschen Maschen ein riesiger Möbius rauskommt? Ich hätte gezweifelt.
Aber ich hab einfach mal weitergemacht.

Die Anleitung ist wirklich sehr einfach zu verstehen.
mittlerweile geht es einfacher zu stricken
sieht aus wie eine olle Tischdecke - darf man sich aber nicht dran stören
der erste Farbwechsel liegt hinter mir
der Fortschritt ist auch dem Knäuel anzusehen
Das Garn lässt sich wunderbar verstricken. Anfangs war es eine kleine Umgewöhnung, da ich noch nie gefachtes (also nicht verzwirntes) Garn gestrickt habe. Aber es läuft überraschend gut.
Ab und zu hab ich mal eine kleine Schlaufe bei einem der Fäden. Die ignoriere ich aber und stricke einfach weiter.
Auch beim Farbwechsel wird einfach weitergestrickt. Genauso steht es auch auf dem "Beipackzettel" der im Wollpaket lag.

Die Wolle ist schön weich und kuschelig. Ich freue mich sehr auf den fertigen Loop-Schal. :)

Dienstag, 28. Oktober 2014

Die Geburtstagsrunde geht wieder los

Das große Geburtstagsloch ist vorbei - nun geht die Runde wieder los.
Den Anfang macht ein sehr guter Freund von uns.

Und da wir mittlerweile auch in der Winterzeit angekommen sind, in der es eigentlich immer dunkel ist, müssen die Bilder leider bei künstlichem Licht gemacht werden.
Ich hoffe trotzdem, dass man die Karte gut erkennen kann.

Geburtstagskarte für einen sehr guten Freund
Die kostenlose Vorlage für die Fadengrafik habe ich von Stitchingcards.com heruntergeladen. Einfach ausdrucken, ausschneiden und los gehts.


Benötigtes Material:
  • kostenlose Fadengrafikvorlage von Stitchingcards.com
  • Prickelunterlage (damit man die Löcher nicht bis auf den Tisch durchsticht)
  • Zirkelspitze (zum Durchstechen der Löcher)
  • bunten Motivkarton für die Klappkarte (hier in hellblau mit kleinen Herzchen)
  • einfarbigen Bastelkarton für die Fadengrafik (hier in dunkelblau)
  • farbiges Garn zum Sticken (hier in weiß, dunkelblau und lila)
  • Nähnadel
  • Schere
  • Kleber
  • Tesafilm
  • zwei Bögen buntes Papier für den Einleger und um einen Briefumschlag selbst zu basteln
  • Motivstanzer (hier für die Blumen in den Ecken)
Die fertig gestickte Karte habe ich in den Ecken jeweils noch mit kleinen Blumen aus meinem Motivlocher verziert.
fertig gestickte Karte
Einleger für die Karte auch mit Blumen verziert
Dann habe ich noch schnell einen Briefumschlag gebastelt. Auch diesen habe ich aus dem gleichen Papier wie den Einleger gemacht. Und natürlich müssen auch da die kleinen Blumen draufgeklebt werden.

Karte und Briefumschlag nebeneinander
Karte und Briefumschlag nebeneinander
Karte mit Einleger und Briefumschlag
Jetzt noch einen schönen persönlichen Text schreiben und ab geht die Reise zum Geburtstagskind.

Montag, 27. Oktober 2014

Tag der offenen Tür bei Heimatwolle

Am Samstag war es soweit: bei Heimatwolle war Tag der offenen Tür.

meine Beute vom Tag der offenen Tür
Mit Frau Jetztkochtsieauchnoch habe ich mich dort für ca. 14 Uhr verabredet.

Die erste Bahn ist mir direkt vor der Nase weggefahren. Musste ich also 15 Minuten warten, bis die nächste losfuhr. Da sie schon bereitstand, konnte ich mich hineinsetzen und habe mir die Zeit mit Stricken versüßt.
Ja, ich habe zum allerersten Mal in der Bahn gestrickt.
Die einen oder anderen komischen Blicke habe ich auch bekommen. Und ein kleines Mädchen sagte zu seiner Mutter: "Schau mal - die häkelt."
Ich hab sie in dem Glauben gelassen, dass ich gehäkelt habe.

Später war die Station Bocklemünd erreicht.
Zu Fuß ist es wirklich nicht weit zur Heimatwolle.
Nach kaum 5 Minuten war der Strandläuferweg erreicht.

hier gehts lang!
Die Hausnummer war auch schnell gefunden, denn Deliah war so nett und hat für Orientierungslose wie mich ein Schild rausgestellt. Das nenne ich Service! Danke, Deliah.

Sie haben Ihr Ziel erreicht.
Das war ja einfach. Ab dem Schild einfach nur noch den Stimmen nach. Unten angekommen war ein geschäftiges Gewusel.
Direkt am Eingang hab ich Frau Jetztkochtsieauchnoch getroffen. Sie hatte ihre Beute schon gefunden.
Für mich ging es jetzt los.

An den Wänden standen Regale über Regale mit Wolle. Bis oben hin Wolle in den schönsten Farben. Auf Facebook habe ich im Vorfeld gelesen, dass Deliah die Farbtöpfe hat glühen lassen.
Und das hat man gesehen.

Regal mit Wolle
Regal mit Wolle
Regal mit Wolle
Überall standen Leute/Frauen/Damen rum und haben sich durch die Wolle gefühlt. Schön, wenn man die Wolle im Vorfeld einmal anfassen kann. Sockenwolle ist zum Beispiel noch lange keine Sockenwolle.
Merino ist nicht gleich Merino.
Und Lace ist noch lange kein Lace.

Es wurde befühlt und gefachsimpelt. Während man vor einem Regal steht und sich überlegt, was man aus der Wolle stricken könnte, kommt man sofort mit der Nachbarin ins Gespräch. "Ach, Sie haben aber tolle Wolle in der Hand. Welche ist das denn?" Oder "Ich suche noch einen Strang in Farbe XY." - "Meinen Sie diesen hier?"
Es war viel los - aber nicht zu viel. Man konnte in Ruhe die Beute nach eigenen Vorstellungen zusammensuchen.

Nebenan wurde in einem Raum fleißig gesponnen. Die drei Spinnräder waren belegt und man konnte einfach zusehen. Ich finde es sehr meditativ und hätte ewig dastehen und zusehen können.
So ein schönes Handwerk!

Spinnräder
Kammzüge
Um die Strickzeugbeutel bin ich auch wieder rumgeschlichen. Ach, die sind so schön. Da ich mir aber ein Limit gesetzt hatte, musste ich mich zwischen Wolle und Strickzeugbeuteln entscheiden.
Strickzeugbeutel
Meine Wahl fiel eindeutig auf Wolle.
Ich habe mir vier Stränge Jette - High Twist Wolle ausgesucht.
vier Stränge Jette - High Twist
vier Stränge Jette - High Twist
Jette handgefärbt
Farbe Schwarzwald
80% Schurwolle
20% Polyamid
LL: 400m / 100g
Nd: 2,5-3
maschinenwaschbar bei 40°C
Jette in Schwarzwald
Jette in Schwarzwald
Jette handgefärbt
Farbe Viola
80% Schurwolle
20% Polyamid
LL: 400m / 100g
Nd: 2,5-3
maschinenwaschbar bei 40°C

Jette in Viola
Jette in Viola
Jette handgefärbt
Farbe Novembernebel
80% Schurwolle
20% Polyamid
LL: 400m / 100g
Nd: 2,5-3
maschinenwaschbar bei 40°C
Jette in Novembernebel
Jette in Novembernebel
Jette handgefärbt
Farbe Waldbeere
80% Schurwolle
20% Polyamid
LL: 400m / 100g
Nd: 2,5-3
maschinenwaschbar bei 40°C
Jette in Waldbeere
Jette in Waldbeere

Die vier Stränge möchte ich in zwei Elfen verwandeln. Und zwar in den Farbkombinationen grün/lila und grau/rot.
Farbkombi für Elfe Nr. 1
Farbkombi für Elfe Nr.2
Nachdem die Beute erlegt war, haben wir es uns gemütlich gemacht. Bei Kaffee, Tee, Saft und Gebäck wurde ausgiebig gequatscht.
Kaffee-Ecke
Wir hätten noch stundenlang dort sitzen können, haben uns dann aber in ein anderes Café begeben, um den ständig nachkommenden Kundinnen Platz zu machen.

So, und was mir dann auf dem Heimweg passiert ist, hätte ich nie für möglich gehalten. Als ich ganz glücklich und gedankenversunken in der Bahn meine Wollschätze befühlte, wurde ich von meiner Sitznachbarin auf meinen Lanesplitter-Strickrock angesprochen, den ich an dem Tag angezogen hatte.
Sie deutete auf die Wolle in meinen Händen und dann auf den Rock und fragte, ob ich den denn selbstgemacht hätte. Ja, sagte ich. Dann fragte sie, ob ich ihr denn auch einen stricken könnte.
Na klar, sagte ich! Wir haben jetzt Nummern ausgetauscht.

Der Strickrock ist übrigens irre bequem und hält richtig schön warm. Den mache ich mir wirklich nochmal - dann allerdings in einer gedeckteren Farbe.

Wer Lust auf Heimatwolle-Shopping bekommen hat, für den gibt es hier die nächsten Termine:
Termine Heimatwolle
Dann freue ich mich mal auf meine beiden Elfen. Bis dahin muss die passende Stricknadel aber erstmal frei werden.