Mittwoch, 26. November 2014

neu auf der Nadel: ein Baby-Strampelsack

Meine Freundin ist schwanger - es wird ein Mädchen.
Seit Wochen schiebe ich es vor mir her, ihr für die Kleine etwas zu machen. Aber so eine Entbindung lässt sich ja nicht ewig aufschieben, also muss ich in die Puschen kommen.

Es soll praktisch sein.
Eigentlich bin ich ein Fan von Unisex-Farben für Kinder (gelb, grün, creme), aber ich hab noch so viel rosa Wolle zu Hause. Also nehme ich rosa und pink.

Was soll es werden? Ein Baby-Strampelsack.
Die Strickanleitung ist aus dem Buch "Niedliche Maschen für die Kleinsten" und ist bei Weltbild oder Amazon zu kaufen.

Es ist tatsächlich auch der Strampelsack vom Titelbild. Und wer weitere fertige Exemplare sehen möchte, der kann sie sich bei Ravelry.com ansehen, dort gibt es die Anleitung nämlich auch.

Herausforderung für mich:
  • Knopflöcher stricken (hab ich noch nie gemacht!)
Wolle:
Vendita Baumwollgarn von Aldi Süd
Lauflänge 50 g ca. 115 m
Maschinenwäsche bei 40°C (gaaaaanz wichtig!)
Nadelstärke 5,0

Die gleiche Wolle (nur in anderen Farben) habe ich übrigens auch für die Patchwork-Babydecke, die Babymütze und meinen sommerlichen Häkelpulli verwendet.

Wolle für den Strampelsack
Ich werde das Garn doppelt nehmen, also gleichzeitig rosa und pink verstricken. Insgesamt habe ich 8 Knäuel (von jeder Farbe 4) also 400 Gramm. Das sollte reichen.

Der Maschenanschlag war schnell erledigt.
Maschenanschlag für die Vorderseite
Zopfmuster auf der Vorderseite
die drei Zopfmuster sind jetzt zu erkennen
die Vorderseite wächst und wächst
Ich hoffe mal, dass ich rechtzeitig fertig werde. ;)

Dienstag, 25. November 2014

Alles Gute zum Geburtstag!

Meine liebe Freundin, die ab und zu hier vorbeischaut, hatte am vergangenen Freitag Geburtstag. Deshalb konnte ich über die Karte natürlich nicht vorher bloggen, sondern erst jetzt davon berichten.

Geburtstagskarte für meine Freundin

Die kostenlose Vorlage für die Fadengrafik habe ich von Stitchingcards.com heruntergeladen. Einfach ausdrucken, ausschneiden und los gehts.


Benötigtes Material:
  • kostenlose Fadengrafikvorlage von Stitchingcards.com
  • Prickelunterlage (damit man die Löcher nicht bis auf den Tisch durchsticht)
  • Zirkelspitze (zum Durchstechen der Löcher)
  • bunten Motivkarton für die Klappkarte (hier in petrol mit weißen Ornamenten)
  • einfarbigen Bastelkarton für die Fadengrafik (hier in hellblau)
  • farbiges Garn zum Sticken (hier in weiß, dunkelblau und rot)
  • Nähnadel
  • Schere
  • Kleber
  • Tesafilm
  • zwei Bögen buntes Papier für den Einleger und um einen Briefumschlag selbst zu basteln
  • Motivstanzer (hier für die Blumen in den Ecken)
Die fertig gestickte Karte habe ich in den Ecken jeweils noch mit kleinen Blumen aus meinem Motivlocher verziert.

Detailansicht des Motivs
Detailansicht des Motivs
Detailansicht der Karte
fertig gestickte Karte
Einleger für die Karte auch mit Blumen verziert
Dann habe ich noch schnell einen Briefumschlag gebastelt. Auch diesen habe ich aus dem gleichen Papier wie den Einleger gemacht. Und natürlich müssen auch da die kleinen Blumen draufgeklebt werden.

bunter Motivkarton für die Klappkarte
Blümchen in den Ecken
selbstgebastelter Briefumschlag
selbstgebastelter Briefumschlag
Karte mit Briefumschlag
Karte mit Einleger und Briefumschlag
Happy Birthday, Süße! <3

Dann schauen wir doch mal, was der Creadienstag noch so bringt.
Außerdem Pamelopee und Meertje.

es weihnachtet sehr: DIY Türkranz

Jetzt, in der letzten Novemberwoche, laufen die Vorbereitungen für die Weihachtsdeko auf Hochtouren.

Diesmal wollte ich unbedingt einen Türkranz selbst machen. Überall habe ich schon ganz tolle Weihnachtskränze gesehen - jetzt wollte ich auch mal ran.

mein selbstgemachter Türkranz
 Benötigtes Material
  • Styroporkranz aus dem Bastelladen (in meinem Fall 25 cm Durchmesser)
  • Wolle zum stricken oder häkeln (geht beides - ich bevorzuge stricken)
  • Strick- oder Häkelnadeln
  • verschiedene Dekoelemente
  • Stecknadeln
  • Stopfnadel
  • Schere
Am Freitag im Stricktreff habe ich mit dem Türkranz angefangen. Zu Hause habe ich die Maße vom Styroporkranz genommen und zuerst viel zu viele Maschen angeschlagen.
Also wieder aufribbeln und 30 Maschen angeschlagen.

Ich habe mit doppelter Sockenwolle gestrickt und NS 4,0.
Die rote Wolle ist übrigens einfach nur Restwolle von den Yogasocken, die ich letzte Woche fertiggestellt habe.
Die weiße Wolle ist Admiral von Schoppel. Ebenfalls Sockenwolle - ebenfalls doppelt genommen.

Maschenanschlag
Maschenanschlag
Maschenanschlag
Und jetzt wird es einfach: in kraus rechts wird nun ein langes Rechteck gestrickt. Es soll dann so lang sein, dass man es einmal rundrum um den Styroporkranz legen kann. Zwischendurch einfach immer mal probieren.

fertig gestricktes Rechteck
Als mir die rote Wolle ausgegangen ist, bin ich auf weiß umgestiegen. Da meine Dekoelemente für den Türkranz sowieso rot/weiß sind, hat das gut gepasst.

Nun werden die beiden Enden des Rechtecks zusammengenäht.
Heißt bei mir: das rote Ende wird mit dem weißen Ende vernäht. Jetzt habe ich einen Loop.

Der wird nun einmal um den Styroporring gelegt. Das erfordert ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geduld. Aber es klappt ganz gut.
Auf der Rückseite werden die beiden Seiten nun der Länge nach rundherum vernäht.

auf der Rückseite wird zusammengenäht
erste Naht: rot und weiß
So sieht dann die fertig vernähte Rückseite aus:
Wenn man hier ein kleines bisschen geschludert hat, ist das kein Problem - sieht kein Mensch.
fertige Rückseite
Von vorne sieht der Kranz nun so aus:
fertige Vorderseite
Jetzt geht es ans Dekorieren. Hier sind der Kreativität keine Genzen gesetzt. Man kann natürlich auch die Dekoration häkeln oder stricken. Kleine Sterne, Schneeflocken oder was auch immer.


Ich habe mich für die schnelle Variante entschieden: fertige Dekoration aus dem Laden. Drei kleine Stoff-Weihnachtsbäume sowie einen Stern aus Stoff, der mit Bändern verziert ist.
Deko-Elemente
Die Dekoration ist denkbar simpel: einfach mit Stecknadeln in den Styroporring stechen - fertig.


Zwei Bänder des Sterns hab ich noch rechts und links um den Kranz gedreht - und fertig ist der Türkranz.




Ab damit zu Pamelopee und Meertje sowie Herzblut und Creadienstag.

Donnerstag, 20. November 2014

RUMS: die Yogasocken sind fertig

Hier sind sie, meine fertigen Yogasocken. Ohne Ferse und ohne Spitze - dafür mit ganz viel WARM!

Die kostenlose Anleitung habe ich von DROPS. Man findet sie auf der DROPS-Webseite sowie auf Ravelry.


Wolle:
4-fach Sockenwolle superwash von Aldi Süd
filzfrei
50g ~ 210 m
75% Schurwolle, 25% Polyamid
Maschinenwäsche bi 40°C
Farbe 934 (kräftiges Dunkelrot)

Nadelstärke: 3,0 (in der Anleitung steht 3,5 - die hab ich aber nicht)

fertige Yogasocken
fertige Yogasocken
fertige Yogasocken
fertige Yogasocken
fertige Yogasocken
fertige Yogasocken
fertige Yogasocken
fertige Yogasocken
fertige Yogasocken
Und obwohl ich hier eigentlich keine Sockenbanderole gebraucht hätte, habe ich sie doch verwendet, da es für die Fotos einfach toller aussieht.

Und jetzt schaue ich mal, was die anderen Mädels bei RUMS so veranstalten. Ich bin heute übrigens #136.
Bei Crealopee und Meertje schaue ich natürlich auch vorbei - ebenso bei ImmermalwasNeues.

Mittwoch, 19. November 2014

Mit Wolle und Nadel gegen Terror

Aktuell habe ich den Eindruck, dass die Medien voll sind von Schreckensnachrichten über Krisengebiete in aller Welt.
Überall sterben Menschen.

Russland und Ukraine, Syrien, ISIS-Terror, Kobane, Gaza-Konflikt, Ebola... Es ist schrecklich.
Und das sind nur die, die mir spontan einfallen.

Wenn ich mir diese Nachrichten vor Augen führe, bin ich dankbar.

Dankbar, dass es mir gut geht.
Dankbar, dass ich gesund bin.
Dankbar, dass ich ein Dach über dem Kopf habe.
Dankbar, dass ich einen Job habe.
Dankbar, dass ich mir mir den Kopf eigentlich nur mit Luxusproblemen zerbrechen muss wie "was schenke ich zu Weihnachten".

Ich lebe nicht im Luxus. Ich habe kein Auto und kein Smartphone oder sonstigen Schnick-Schnack, über den sich viele Leute definieren.
Aber unter den oben genannten Gesichtspunkten bin ich reich. Ich habe viel mehr, als Milliarden andere Menschen auf der Welt.

So richtig bewusst wurde mir das Ganze eigentlich erst, als wir dieses Jahr im Sommer mit unserer Abteilung ein ganzes Kinderheim renoviert haben.
Wir machen einfach! - vom Teamevent zur Herzensangelegenheit

Mit 60 Leuten haben wir
  • 34 Tonnen Sand auf zwei Spielplätze verteilt
  • über 50 Kinderfahrräder repariert
  • 6 Kinderzimmer und 3 Bäder renoviert
  • und viele, viele Brötchen geschmiert
Am Abend saß ich weinend zu Hause auf der Couch, weil mir die Kinderschicksale so nah gegangen sind.

Vor drei Wochen waren wir dann mit einer Gruppe aus dem Kinderheim zum Halloween-Special im Moviepark in Bottrop.
Den Eintritt für alle hat unsere Firma spendiert. Für die Kinder und Jugendlichen ein ganz besonderes Erlebnis.

Seitdem stelle ich mir immer öfter die Frage: was kann ich tun? Was kann ich als einzelner Mensch tun, um anderen Menschen zu helfen?
Ich kann nicht die Welt retten, aber ich kann einen Schritt machen.

Vor kurzer Zeit wurde ich auf eine Aktion aufmerksam.  
Mit Wolle und Nadel gegen Terror - initiiert von Beyza Kassem.
Es geht darum, die Flüchtlinge im Grenzgebiet der Türkei, Syrien und Irak mit warmer gehäkelter oder gestrickter Kleidung zu versorgen.

Auch wenn sich Türkei, Syrien und Irak nach sonnigem, heißem Klima anhören, so wird es dort im Winter bitterkalt.

Über die Aktion wurde bereits berichtet im WDR und Der Westen


Da ich nur sehr langsam stricke und der Winter vorüber ist, bis ich die nächsten Socken, Mützen oder Schals fertig habe, hab ich kurzerhand in meinen selbstgestrickten Fundus gegriffen und beschlossen, zu spenden.

Meinen riesigen selbstgestrickten weißen Loopschal mit Zopfmuster, meine blauen Spiralsocken und meine allerersten Socken mit Ferse.

gut verpackt
weißer Loopschal
Socken
Schal und Socken




Wer mitmachen möchte, bekommt alle Informationen in der eigens dafür gegründeten Facebook-Gruppe https://www.facebook.com/wollnadel
Die Gruppe hat gerade 577 Mitglieder - Tendenz steigend.

Wer nicht stricken oder häkeln kann, darf natürlich auch einfach auf betterplace.org spenden.

Und wer dafür ist, dass wir im eigenen Land genug Elend haben, dass wir nicht in die Ferne schweifen müssen um zu helfen, dem lege ich gerne das Projekt Bärenstark der Carls Stiftung ans Herz.

In diesem Projekt geht es darum, Geschwistern von chronisch kranken und behinderten Kindern eine pädagogisch begleitete, unbeschwerte Ferienfreizeit zu ermöglichen.
Denn wenn in einer Familie ein Kind ein Handycap hat, wird sich der Großteil der Aufmerksamkeit der Eltern auf dieses Kind konzentrieren.
Und Bruder oder Schwester stehen oftmals daneben und denken "Und was ist mit mir? Ich bin auch noch da......"

Auch hier ist jede Spende willkommen.

Update: am 01.12.2014 gab es einen weiteren TV-Bericht über die Gruppe "Mit Wolle und Nadel gegen den Terror".

Dienstag, 18. November 2014

Equipment rund um die Socke

Eigentlich mache ich einen Bogen um jegliches Equipment, auf das man auch gut verzichten könnte. Ok, vielleicht soll es einem das Hobby erleichtern, aber im Grunde geht es auch ohne. Vielleicht etwas mühsamer und langwieriger, aber es geht.

Zum Beispiel Wolle wickeln. Das einzige Equipment, das ich benötige, ist ein dicker Edding oder eine dicke Häkelnadel. Zwei gesunde Arme und zwei Stuhllehnen.
Profis verwenden Wollhaspeln und Wollwickler.
Und das Wollknäuel liegt dann nicht einfach auf der Couch und wird abgestrickt. Der Profi verfügt über eine Garnschale o.ä. sodass das Knäuel immer schön an seinem Platz bleibt und nicht beim Abwickeln von der Couch auf den Fußboden unter den Fernseher rollt.
Ich stricke meine Knäule einfach von innen heraus ab - da hab ich das Problem nicht.

Alle meine Strick- und Häkelnadeln habe ich geschenkt bekommen. Hier nochmals ein großes Dankeschön an meine Schwiegermutti, die stundenlang ihr Equipment sichtete und mir ihre doppelten Nadeln geschickt hat.
Natürlich schiele ich immer ein bisschen neidisch auf die tollen Hiya Hiya Nadeln. Oder die Karbonz von Knit Pro. Aber bisher ging es auch ohne.

Ich weiß heute aber nicht, ob ich nicht doch morgen früh aufwache und unbedingt eine Garnschale, eine Wollhaspel, einen Wollwickler und keine Ahnung was brauche.
Von daher - sag niemals nie.

Was ich aber für eine richtig gute Idee halte, sind Sockenbretter und Sockenbanderolen. Jaja, hier hab ich auch erstmal die Augenbrauen nach oben gezogen und gefragt, was das denn ist.


Fangen wir einfach an: Sockenbanderolen.
Einer Socke sieht man auf den ersten Blick ja nicht unbedingt die Größe an. Ich kann grad noch unterscheiden zwischen "groß" und "klein". Die genaue Schuhgröße kann ich aber nicht abschätzen.
Von daher gibt es Sockenbanderolen. Für den eigenen Bedarf brauchts das wahrscheinlich nicht. Wenn ich Socken für mich selbst stricke, werde ich wissen, wie groß die sind.
Wenn man aber Socken verschenkt, oder wie viele andere, Socken auf Vorrat in sämtlichen Größen, Formen und Farben strickt, wird man ganz fix durcheinanderkommen.

Also habe ich meine eigenen Sockenbanderolen kreiert. Design und alles drumrum von mir selbst.
meine eigenen Sockenbanderolen
Detailansicht der Sockenbanderolen
Und wenn man ein paar Socken mit einer Banderole versieht, sieht das Ganze gleich viel professioneller aus. Findet Ihr nicht auch?
Socken mit Sockenbanderole
Socken mit Sockenbanderole
Socken mit Sockenbanderole
Socken mit Sockenbanderole
Socken mit Sockenbanderole
Socken mit Sockenbanderole
Außerdem kann man auf die Banderole auch gleich die Waschhinweise aufdrucken. Bei Wollsocken ist ja sonst gerne das Problem, dass man sie 3 Nummern kleiner aus der Waschmaschine holt.

Waschhinweise auf der Sockenbanderole
Und an alle meine Familienmitglieder, die jetzt diesen Post lesen: keine Sorge - ihr bekommt zu Weihnachten KEINE Socken geschenkt!

Sockenbretter sind schon etwas schwieriger zu erklären. Zugegeben, die habe ich schon letzte Woche gemacht. Aber heute, am Creadienstag, möchte ich sie Euch zeigen.
Sockenbretter haben den einzigen Zweck, dass sie Socken schön aussehen lassen. Stellt Euch folgendes vor: Ihr habt eine Socke in der Hand. Erstmal vollkommen egal, ob industriell oder per Hand hergestellt. Dann legt Ihr sie vor Euch auf den Tisch. Ihr versucht die Socke so schön wie möglich vor Euch auf den Tisch zu legen. Aber an irgendeiner Stelle wird sie immer Falten werfen, sich zusammenziehen und nicht nach "perfekter Socke" aussehen.
Andere verwenden die Sockenbretter übrigens auch um ihre selbstgestricken Socken zu spannen. Darum sind Sockenbretter auch unter dem Begriff Sockenspanner bekannt.

Man steckt in eine Socke einfach ein Sockenbrett (vollkommen egal aus welchem Material) und die Socke sieht perfekt aus.
Die Profi-Varianten sind natürlich aus Holz oder Kunststoff. Da ich zwar gerne bastel, aber weder Lust auf Holz- noch Kunststoffarbeiten habe, hab ich sie einfach aus Pappe gemacht.

Eine kostenlose Vorlage für die Sockenbretter habe ich auf Cyberseams.com gefunden.
Da gibt es sogar zwei unterschiedliche Vorlagen. Eine für kleine Kinderfüße und eine für große Erwachsenenfüße.
Knaller!
Ausdrucken und los gehts.

Benötigtes Material:
  • kostenlose Vorlage für die Sockenbretter von Cyberseams.com
  • starke Wellpappe
  • einen Stift zum Aufzeichen der Vorlage auf den Karton
  • eine Schere
  • Flüssigkleber
  • Klebeband
Zuerst werden die Vorlagen von Cyberseams ausgedruckt.

Dann wird die Vorlage ausgeschnitten und auf den Wellkarton gelegt.

Mit einem Stift werden die Umrisse der Vorlage auf den Wellkarton übernommen.

Jetzt kommt der fiese Teil: die Füße müssen aus dem Wellkarton ausgeschnitten werden. Ich habe gleich zwei gemacht, da ein Paar Socken meistens aus 2 Stück besteht.
ausgeschnittene Füße
Da eine Schicht Wellpappe meistens nur in eine Richtung stabil ist, sich in die andere aber leider flexibel hin- und herbiegen lässt, habe ich das Ganze nochmal gemacht. Diesmal habe ich aber darauf geachtet, dass die Rillen im Wellkarton nicht senkrecht sondern waagrecht verlaufen.
diesmal mit querverlaufenden Rillen
diesmal mit querverlaufenden Rillen
Dann werden die beiden ausgeschnittenen Füße (einmal mit senkrechten Rillen und einmal mit horizontalen Rillen im Wellkarton) aufeinandergeklebt.
eine Seite dick mit Klebstoff versehen
und den anderen Fuß draufkleben
Nun erhält man einen Fuß der aus zwei Schichten Wellkarton besteht. Und da die Rillen im Wellkarton in unterschiedliche Richtungen verlaufen, hat der Pappfuß auch genug Stabilität.
zwei Schichten Wellkarton
Der Klebstoff zwischen den beiden Schichten ist zwar gut gemeint, wird auf Dauer das Ganze aber nicht zusammenhalten.
Darum habe ich nochmal dickes Klebeband verwendet und rundherum gewickelt.
mit Klebeband herumwickeln
mit Klebeband herumwickeln

So kann man dann viele Sockenbretter in unterschiedlichen Größen machen.
Sockenbretter in unterschiedlichen Größen
Sockenbretter in unterschiedlichen Größen

Die Sockenbretter habe ich übrigens auch schon bei meinen selbstgestrickten Socken für die Fotos verwendet.
Socken mit inneren Werten
Und dann schauen wir doch mal, was gerade so bei Crealopee los ist.