Dienstag, 31. März 2015

Alle Osterkarten 2015 sind verschickt

Gestern habe ich die letzten paar Nachzügler der diesjährigen Osterkarten zur Post gebracht. Einige habe ich bereits vor drei Wochen persönlich übergeben und einige in der letzten Woche verschickt.

Osterkarten 2015
An den vielen Karten habe ich wirklich lange gebastelt. Seit Karneval habe ich die eine oder andere Stunde in meinem Bastelzimmer gesessen und gefaltet, geschnitten, gestanzt und geklebt.

Sogar eine ganz neue Technik - die 3D-Technik - habe ich ausprobiert. Mit dem passenden Stanzbogen kann man wirklich ganz tolle Effekte erzielen.
Ansonsten habe ich alle Karten mit einem Osterei in der Iris-Folding-Technik gemacht.




Wer sich übrigens nochmal für meine Osterkarten aus dem letzten Jahr interessiert (alles im Thema Fadengrafik) der schaut einfach hier. *KLICK

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest. Lasst Euch die freien Tage von dem Wetter da draußen nicht vermiesen.

Frohe Ostern!

CAL Häkeldecke #1

Für meinen Mini-Me möchte ich eine Babydecke machen.
Stricken oder Häkeln? In einem Stück oder Patchwork?

Für meinen Neffen habe ich im letzten Jahr eine Babydecke aus vielen, einzelnen Grannys gestrickt.
An der Decke habe ich sehr lange gearbeitet.
So viel Zeit und vor allem Geduld habe ich diesmal leider nicht.

Also fallen Grannys schonmal raus - die Decke wird in einem Stück gemacht.
Bleibt also die Frage: Stricken oder Häkeln?

Die Patchwork-Decke aus dem letzten Jahr hat sich hervorragend geeignet, um einzelne Muster auszuprobieren. Grade für mich, als absoluter Strickanfänger, war das sehr gut.

Vielleicht probiere ich es diesmal mit Häkeln. Häkeln kann ich nicht so gut. Bis auf meinen Häkelpulli und die eine oder andere Blume habe ich bisher noch nichts gehäkelt.

Da der Mini-Me ein Sommer-Kind wird, verwende ich die gleiche Baumwolle, die ich auch für die Patchwork-Decke verwendet habe. Irgendwie habe ich mich damals beim Wollkauf um das eine oder andere Kilo Wolle verschätzt. Daher habe ich von der Wolle noch genug zu Hause.

Nun die Frage: welche Häkeldecke soll es sein? Ich bin schon ein paar Mal über die Häkeldecke von schoenstricken.de gestolpert.
Die Häkeldecke gab es mal als CAL (Crochet Along). Was soviel bedeutet wie: über mehrere Etappen hinweg häkeln viele Leute diese Decke und präsentieren dann immer am gleichen Tag im Internet den aktuellen Fortschritt.
Der offizielle CAL ist zwar schon abgeschlossen, aber die Anleitung trotzdem noch online. Also habe ich beschlossen, den CAL für mich alleine zu machen.

Anleitung:
in einzelnen Schritten kostenlos und auf Deutsch auf schoenstricken.de
oder
im Gesamtpaket kostenpflichtig und auf Englisch auf ravelry.com

Wolle:
100% Baumwolle
Maschinenwaschbar bei 40°C

Maschenprobe laut Verpackung: 21 M / 29 R
Lauflänge 115 m / 50 g

Baumwolle in verschiedenen Farben
Nadelstärke:
4,5 (eine Stärke größer als empfohlen, da ich dazu neige, Frühstücksbrettchen zu häkeln.... *hust)


Es beginnt mit Teil #1 des CAL - der Maschenanschlag in Form einer Luftmaschenkette und anschließend 10 gehäkelten Reihen in unterschiedlichen Mustern und Farben.












Die verschiedenen Musterreihen gehen mir sehr gut von der Hand. Bisher hat alles gut geklappt. Ich muss aber auch sagen, dass die Anleitung wirklich sehr verständlich geschrieben ist. Für mich als Häkel-Anfänger sehr gut geeignet.
Ich freue mich auf die weiteren Etappen.

Freitag, 27. März 2015

Feinmotorik backt Waffeln

Aktuell könnte ich mich nur von Süßspeisen ernähen.
Am liebsten selbstgebackene Süßspeisen.

So wie die Waffeln.

selbstgebackene Waffeln
Das Rezept ist denkbar einfach.

Zutaten:
200 g Butter
175 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
6 Eier
350 g Mehl
3 TL Backpulver
350 ml Milch (richtet sich nach der Größe der Eier)
1 Prise Salz


Zuerst die Eier mit der Butter, dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Rührschüssel und anschließend schön schaumig aufschlagen.



Dann Mehl, Backpulver und Salz dazugeben.
Wieder gut verrühren.


Nun die Milch in die Rührschüssel unter den Teig rühren. Die Menge der Milch richtet sich nach der Größe der Eier. Der Teig muss am Ende schön zähflüssig von Löffel laufen.


Jetzt kann das Waffeleisen aufgeheizt werden. Bei einigen Geräten muss man die Flächen mit Öl, Butter oder Margarine fetten.



Jetzt den Teig mit einer Kelle auf das Waffeleisen geben und das Waffeleisen schließen.
Ich achte nie darauf, ob die Lampe am Waffeleisen grün oder rot leuchtet. Ich schaue einfach immer nach, ob die Waffel schon fertig ist.

Je nachdem, ob man sie labberig oder knusprig mag, lässt man die Waffel einfach kürzer oder länger drin.

Irgendwann sieht sie dann so aus und man kann sie rausholen. Achtung, dabei nach Möglichkeit nicht die Finger verbrennen. Am besten ein Messer oder eine Kuchengabel verwenden, die aber den Belag des Waffeleisens nicht zerkratzt.



Da wir leider vergessen hatten, Sahne zu kaufen und Kirschen überhaupt nicht unser Ding sind, haben uns die Waffeln mit anderem Belag sehr gut geschmeckt.
Als da wären:

Puderzucker


Zimtzucker


und natürlich, wie kann es anders sein, Nutella


Waffeln sind einfach toll! So schnell gemacht, keine große Sauerei und alles riecht und schmeckt herrlich.

Und wer nicht alles aufessen kann, der stellt den noch ungebackenen Waffelteig einfach für einen Tag in den Kühlschrank und backt sie dann am nächsten Tag.

Lasst es Euch schmecken!

Mittwoch, 25. März 2015

Paulie macht auf Kimono

Mein aktuelles Strickprojekt "Paulie" (=Strickjacke) sieht gerade irgendwie aus wie ein Kimono. Ich kann mir nicht helfen.

Nach dem Hüfte-Hüfte-Hüfte-Stadium habe ich unten das Bündchen und vorne den Kragen mit Knopfleiste in Fliederfarben gestrickt.

Die fliederfarbene Wolle ist auch nicht so kratzig wie die schwarze Wolle. Passt mir ganz gut, denn grade oben am Kragen, wo man vielleicht doch mal direkten Hautkontakt hat, ist es mit kratziger Wolle eher nicht so schön.














Wie Ihr seht, habe ich auch schon mit einem Ärmel angefangen. Und ich muss feststellen, dass Ärmel stricken ja irgendwie doof ist.


Ganz ohne Ärmel geht natürlich auch - dann ist Paulie halt eine Weste. Aber Westen kann ich gerade nicht gebrauchen. Drum stelle ich mich der Ärmel-Herausforderung.

Dienstag, 24. März 2015

DIY Türkranz zu Ostern

Vielleicht erinnert sich noch jemand daran, dass ich zu Weihnachten einen Türkranz selbst gemacht habe.
Und obwohl ich wirklich kein Freund von Dekoration, Stehrumchens und Staubfängern bin, wollte ich nun noch einen Türkranz zu Ostern machen.

Diese saisonale Dekoration hat ja den Charme, dass man sie einfach wieder wegpacken kann - bis zum nächsten Jahr.

Ansonsten liebe ich undekorierte, freie Flächen. Das entspannt mich.

Aber nun zum Osterkranz.

mein selbstgemachter Türkranz zu Ostern
Benötigtes Material
  • Styroporkranz aus dem Bastelladen (in meinem Fall 25 cm Durchmesser)
  • Wolle zum stricken oder häkeln
  • Strick- oder Häkelnadeln
  • verschiedene Dekoelemente
  • Haarnadeln mit Perlen
  • Stopfnadel
  • Schere
Styroporkranz, Wolle, Stricknadel
Stricknadel in Nadelstärke 5,0
Wolle: gelbes Baumwollgarn - doppelt genommen (damit es schneller geht)

Ich habe mit dem doppelten Faden 28 Maschen angeschlagen. Zuerst wird ein langes Rechteck gestrickt, das man dann einmal um den Kranz legt.



Auf der Rückseite wird das Rechteck zusammengenäht.




Für die Dekoration habe ich aus unterschiedlichen Wollresten Blumen gehäkelt. In verschiedenen, bunten, frühlingshaften Farben.


Die Blumen könnte man nun an den Kranz nähen. Ich bin aber ein faules Lieschen *hust und habe einfach meine alten Haarnadeln von meiner Brautfrisur rausgekramt.
Die haben oben eine Perle dran. Somit kann ich die Blumen einfach mit den Haarnadeln auf dem Styroporkranz befestigen.




An die oberste Blume habe ich noch ein gelbes Osterei gehängt.
Und das war es auch schon.

Reine netto-Arbeitszeit vielleicht 4-5 Stunden. Nun hängt der Osterkranz an unserer Wohnzimmertür.





Montag, 23. März 2015

Hüfte, Hüfte, Hüfte

Mein kratziger Paulie hat jetzt Hüfte.
Das bedeutet, dass ich bald mit dem Rumpf fertig bin und mich an den Kragen und die Knopfleiste machen kann.
Die Ärmel schiebe ich wohl noch ein bisschen.
Ärmel stricken ist wie einen zweiten Socken stricken. Es ist notwendig, aber ist irgendwie auch lästig.




Bin aber froh, dass ich schon so weit gekommen bin - trotz Glitzi-Schwamm-Kratze-Wolle. :)

Freitag, 20. März 2015

Zubehör und Materialkäufe

In den letzten Wochen und Monaten habe ich immer mal hier und da Kleinigkeiten gekauft, die ich für geplante Projekte verwenden möchte.

Diese möchte ich Euch heute einmal zeigen.

Ich fange bei den Perlen an, die ich in einem Nuvem verstricken möchte. Der Nuvem ist ein schönes, großes Endlosprojekt, das ich über den Sommer stricken möchte, damit er pünktlich zum Herbst/Winter 2015/2016 fertig ist.
In die Außenkante möchte ich Perlen einstricken, um das Tuch etwas aufzupeppen.

Stricken möchte ich den Nuvem in "Auf dem roten Teppich"-Lace von der Wollmeise (siehe unten im Blogbeitrag beim Wollabwickler).

Die Perlen habe ich in der Farbe Altsilber gekauft.




Um die Perlen einzustricken, braucht man ganz dünne Häkelnadeln. Mit der Häkelnadel werden die Perlen auf der linken Nadel über die Maschen gefädelt und dann normal abgestrickt.
Also stand ich mit den dünnen Häkelnadeln im Bastelgeschäft und habe ausprobiert, welche Nadel durch welche Perlengröße passt.



Vor einigen Monaten schon habe ich mir ein ganz günstiges Bravo-Garn von Schachenmayr gekauft. Aus dem Garn möchte ich noch einen zweiten Lanesplitter-Rock stricken.
Diesmal in einer unauffälligeren Farbe als den, den ich schon gemacht habe.


Für den Lanesplitter-Rock benötige ich natürlich auch wieder ein breites Gummiband, um oben den Bund anzustricken.
Das habe ich mir auch gleich besorgt.



In einigen Facebook-Gruppen habe ich mich auch mit der Sockenwolle anstecken lassen. Ich hatte das Gefühl, dass alle bei der Wollfactory ein Überraschungspaket bestellt hatten.
Also wollte ich das auch mal ausprobieren.

Zugegeben, die Farben gehören auf den ersten Blick nicht zu meinen Favoriten. Aber irgendwas werde ich daraus schon zaubern können.


Das Garn ganz links (grau/schwarz) habe ich übrigens schon verstrickt. Daraus wurden die Toe Up Socken im Minecraft-Muster.

Und da ich noch nicht genug Sockenwolle habe *hust habe ich beim letzten Aldi-Schnäppchen zugeschlagen. Das Paket war um die Hälfte reduziert auf 3 Euro.


Und ich wollte noch die Knöpfe zeigen, die ich beim letzten "Stricktreff-on-Tour" bei der Wollschmiede in Holzweiler gekauft habe.
Vier dunkelrote, kleine Knöpfe - verpackt in einer Tüte mit einem coolen Text drauf. 


Wofür ich die Knöpfe benötige, verrate ich an dieser Stelle noch nicht.

Und zuletzt möchte ich den Wollabwickler zeigen, den ich nicht gekauft sondern geschenkt bekommen habe. Meine Schwiegermutter (ach, sie ist doch die Beste!) hat mir den geschickt.

Der Abwickler besteht aus zwei Teilen. Das eine wird auf das andere aufgesteckt und dreht sich.





Somit muss ich die Wollknäule zukünftig nicht mehr von innen abstricken, damit sie nicht über die Couch, auf den Boden, unter die Kommode kullern. Jetzt kann ich die Knäule einfach draufstecken und von außen abstricken.
Viele verwenden ja auch die Garnschalen aus Ton oder Keramik. Aber ich habe eine absolute Ton-Keramik-Schalen-Sperre. *grusel

Das rote Wollknäuel ist übrigens das Lace "Auf dem roten Teppich", aus dem ich den Nuvem stricken möchte.

Aber bevor die ganzen anderen Projekte gestartet werden, möchte ich erstmal meinen Paulie (Strickjacke) und meine Elfe (Kurzarm-Pullover) fertigstellen.