Dienstag, 30. Juni 2015

Liebe Mutti, alles Gute zum Geburtstag!

Vor einigen Tagen hatte meine Mutter Geburtstag.
Und statt eines Besuches gibt es eine selbstgebastelte Karte von mir.
So wie alle Karten in diesem Jahr mit der "Iris Folding" Technik.

Alles Gute zum Geburtstag!
Benötigtes Material:
  • eine passende Vorlage für Iris Folding (es gibt viele wunderschöne kostenlose Vorlagen zum Ausdrucken - mein Beispiel ist von Circleofcrafters.com)
  • eine geeignete Bastelunterlage (damit man mit dem Cutter keine schönen Muster in den Esstisch ritzt)
  • einen Cutter
  • bunten Motivkarton, der dann als Klappkarte gefaltet wird (hier mit Kieselsteinen)
  • einfarbigen Bastelkarton, aus dem man mit dem Cutter die Vorlage schneidet und der dann auf die Klappkarte geklebt wird (hier in beige)
  • buntes Papier (am besten Origami-Papier, man kann aber auch jedes andere Papier verwenden. Geschenkpapier übrigens auch!)
  • einfarbiges Papier für einen Karteneinleger (hier in weiß)
  • eine Schere
  • Tesafilm oder Klebe-Roller
  • Klebstoff
  • bunte Klebefolie für die Iris 
  • Motivstanzer für die Dekoration in den Ecken (hier Blumen und Herzchen)
Motivkarton


Der Karteneinleger wird aus weißem Papier gefaltet. Und auch hier werden die kleinen Blumen aufgeklebt.


Passend dazu habe ich auch einen Briefumschlag selbst gebastelt.
Und natürlich wird auch dieser mit den gleichen kleinen Blumen dekoriert.






Freitag, 26. Juni 2015

Kommt ein Schmetterling geflogen

Aktuell kommen alle Geburtstage auf einen Haufen, habe ich das Gefühl.
Diesmal geht es um meinen Schwiegervater.

Für ihn gibt es natürlich keine Mädchen-Karte mit Pink, Glitzer und Konfetti. Sondern einen Schmetterling in gedeckteren Farben.

Geburtstagskarte für meinen Schwiegervater
Benötigtes Material:
  • eine passende Vorlage für Iris Folding (es gibt viele wunderschöne kostenlose Vorlagen zum Ausdrucken - mein Beispiel ist von Circleofcrafters.com)
  • eine geeignete Bastelunterlage (damit man mit dem Cutter keine schönen Muster in den Esstisch ritzt)
  • einen Cutter
  • bunten Motivkarton, der dann als Klappkarte gefaltet wird (hier mit Bast-Motiv)
  • einfarbigen Bastelkarton, aus dem man mit dem Cutter die Vorlage schneidet und der dann auf die Klappkarte geklebt wird (hier in dunkelbraun)
  • buntes Papier (am besten Origami-Papier, man kann aber auch jedes andere Papier verwenden. Geschenkpapier übrigens auch!)
  • einfarbiges Papier für einen Karteneinleger (hier in weiß)
  • eine Schere
  • Tesafilm oder Klebe-Roller
  • Klebstoff
  • bunte Klebefolie für die Iris 
  • Motivstanzer für die Dekoration in den Ecken (hier Ornamente und Schmetterlinge)







Den Karteneinleger habe ich aus weißem Papier gebastelt (passt somit zum verwendeten Papier im Schmetterling) und natürlich auch mit kleinen Schmetterlingen verziert.


Und natürlich wird auch der Briefumschlag selbst gebastelt und mit den gleichen Schmetterlingen dekoriert.






Mittwoch, 24. Juni 2015

Ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich weiß nicht...

Also ich bin mir nicht sicher.
Überhaupt nicht.
Gar nicht.

Irgendwie gefällts mir einfach nicht.


Worum gehts? Um mein Projekt "Seidenstraße".

Vor einigen Wochen habe ich mir einen Strang 100% Maulbeerseide beim Lieblingsstück gekauft.
Ich hab den Strang gesehen und MUSSTE ihn einfach haben. So weich, so glänzend, so fließend, so schön. Der hat ganz, ganz laut meinen Namen gerufen.

Strang Maulbeerseide
Es hat auch nicht lange gedauert, da habe ich ihn mit der Hand gewickelt.

Eine passende Anleitung war auch schnell gefunden:
Savannah Stroll von Drops
(kostenlose Anleitung)

Die anderen Projekte aus Maulbeerseide sahen alle toll aus.
Voller Elan hab ich mich also an die Arbeit gemacht.


In der Anleitung wird auf die Nadelstärke 3,0 verwiesen. Da ich aber eine sehr feste Strickerin bin, habe ich eine 3,75 verwendet.
Wahrscheinlich ein grober Fehler.

Der Maschenanschlag war fix gemacht.


Obwohl man das Gefühl hat, auf der Stelle zu stricken (das Garn ist wirklich sehr, sehr dünn), habe ich tapfer weitergemacht.




Die Anleitung ist ein bisschen seltsam. Man strickt den Schal in zwei Hälften von außen nach Innen. In der Mitte wird dann zusammengenäht.
Wahrscheinlich, weil der Autor der Anleitung keine große Lust hatte, die Charts quasi einmal umzudrehen.
Hätte ich auch selbst machen können, ich wollte bei dem tollen Garn aber kein Risiko eingehen.
Also hab ich mich brav an die Anleitung gehalten und erst eine Hälfte gestrickt.

Als ich am Ende der ersten Hälfte angekommen war (also in der Mitte des Schals) hab ich gemerkt, dass sich das Garn unten am Anfang des Schals ganz komisch "aufgeflust" hat.
Es hat seinen seidigen Glanz verloren und stattdessen einen seltsamen Grauschleier entwickelt.

Komisch, dachte ich mir.
Wird aber wahrscheinlich besser, wenn man den Schal wäscht und spannt.

Also habe ich die Maschen der ersten Hälfte auf einen Wollfaden stillgelegt und das gute Stück gewaschen.
Natürlich bei Handwäsche - ich wollte kein Risiko eingehen.
Und ich habe lange im Internet gegoogelt - da steht überall, dass man Seide nie länger als 3 Minuten einweichen darf. Daran habe ich mich auch gehalten.

Handwäsche - nicht länger als 3 Minuten einweichen - danch den Schal auf ein Handtuch gelegt und eingerollt.
Wieder ausgerollt und auf dem Handtuch auf einer Matratze gespannt.
Das sah dann so aus:


Ich habe keine professionellen Blocking-Stäbe. Aber darum ging es mir auch gar nicht - ich wollte nur sehen, ob die Seide den Grauschleier verloren hat.

Am nächsten Tag habe ich mir das Ergebnis angesehen.
Leider blieb der Grauschleier.
Leider ist der Glanz der Seide nicht zurückgekommen.
Leider ist die Seide nach wie vor "aufgeflust".

Seht Ihr das auch?







Da stelle ich mir die Frage: was habe ich falsch gemacht? Am Waschen kann es nicht liegen, denn der Grauschleier war schon vor dem Waschen da.
Ich habe wahrscheinlich eine zu große Nadelstärke genommen. Darum wirkt meine Schal-Hälfte so sehr löchrig. Ok.
Aber warum "flust" das Material so auf? Warum verliert es seinen Glanz?
Was habe ich denn falsch gemacht?

Ich habe mich kurzzeitig dazu motivieren können, auch die zweite Hälfte des Schals zu beginnen. Die Motivation habe ich aber ganz schnell verloren.

Der Mann sagte, dass er den Schal nicht so toll finden würde (sein Originalton war ein bisschen deutlicher).
Frau Jetztkochtsieauchnoch und Frau S. waren ebenfalls ein wenig verhalten. Ich bin ja froh um so viel Ehrlichkeit, denn das bestärkt mich in meiner Meinung.

Es ist einfach nicht meins. Frau S sagte dann, dass der Schal gar nicht meine Farbe wäre. Ich würde bisschen krank und blass damit aussehen. Und bei Frau S kann man sich absolut darauf verlassen! (Danke Dir!!)

Also bleibt die erste Hälfte des Schals jetzt erstmal so wie sie ist - alleine. Es kommt keine zweite Hälfte dazu.
Aufribbeln werde ich aber nicht, vielleicht begegnet mir irgendwann ein Zauberrezept, wie man stumpfe Seide wieder glänzend bekommt.

Ich bin für jeden Tipp und Hinweis sehr, sehr dankbar!

Und liebe Petra vom Lieblingsstück: das ist keine Kritik an Dir, dem Garn oder sonst was. Ich werde auch weiterhin fleißig Wolle bei Dir kaufen! Du kannst ja nix dafür. <3

Dienstag, 23. Juni 2015

Dodeka - WAS?

Wisst Ihr, was ein Dodekaeder ist?
Ein Dodekaeder ist ein Körper mit 12 Flächen. Wer mehr wissen möchte, darf alles genau bei Wikipedia nachlesen.

Ich wusste vorher aber auch nicht, was ein Dodekaeder ist.
Das Wort habe ich noch nie gehört.

Warum komme ich nun darauf?
Ich habe einen gehäkelten Dodekaeder gesehen.

Und ich musste unbedingt auch einen machen - für den Mini-Me.
Für die richtige Animation habe ich den Dodekaeder mit kleinen Glöckchen gefüllt. Von meinem Neffen habe ich gelernt: alles was knistert, klappert oder sonst wie Geräusche von sich gibt, ist interessant.

selbstgehäkelter Dodekaeder
Anleitung:
Dodecahedron Thingymabob kostenlos bei ravelry.com

Wolle:
100% Baumwolle von Aldi Süd
(die gleiche habe ich bereits für die Häkel-Babydecke von Schönstricken.de verwendet)

Nadelstärke:
3,0

Weitere Materialien:
Stopfnadel
Füllwatte
Schere
12 Glöckchen oder irgendwas anderes, das rasselt/klappert

Zuerst habe ich lange über die Farbzusammenstellung gegrübelt. Mein erster Versuch war hellblau/dunkelblau.


erster Versuch
Der hat mir aber nicht so gut gefallen. Der nächste Versuch war weiß/hellblau.


Der hat mir auch nicht so gut gefallen. Außerdem sah das dem Lotto-Teddy einfach zu ähnlich.

Der dritte Versuch hat mich dann überzeugt. Ich habe einfach genau die gleichen Farben wie für die Häkel-Babydecke verwendet.


So habe ich dann eine Spitze nach der anderen gehäkelt. Ich habe jedoch die Spitzen immer direkt aneinander gehäkelt.






















Nun sind 11 Zacken fertig - der 12te fehlt noch.
Vorher geht es aber an die Füllung.

Seit Jahren sammel ich von den Lindt-Osterhasen und Lindt-Weihnachtsmännern die Bändchen mit den Glöckchen.
Ich finde, man kann die Glöckchen super als Christbaumschmuck verwenden. Zumindest mache ich das seit Jahren so.

Aus meinem Fundus habe ich dann 12 von den Glöckchen für den Dodekaeder geopfert.



In jede einzelne Spitze wird mit Füllwatte eine Glocke gesetzt.



Ordentlich stopfen und immer wieder fühlen, ob auch jede Spitze genug Füllung hat.

Dann noch die letzte Spitze annähen und fertig ist der Dodekaeder.






Ist das Ding nicht der Knaller?
Ich finde ihn voll cool.

Garnverbrauch:
flieder 9g
hellblau 10g
gelb 13g
türkis 27g