Donnerstag, 20. Oktober 2016

RUMS: Flower for Edinburgh

Ich liebe Strickkleider. Im Winter das ideale Kleidungsstück. Bequem, lässig und trotzdem schicki.
Mein letztes gestricktes Kleid, die Topstykke, ist aufgrund des katastrophalen Garns leider untragbar und fristet seitdem ein einsames Dasein in meinem Kleiderschrank. Oft gewaschen, in der Hoffnung, dass es weicher wird. Aber nein, somit noch immer ungetragen.
Aber ich mache mir die Topstykke nochmal - dann aber aus qualitativ hochwertigem und somit tragbarem Garn.

Aber zurück zum Thema: ein tragbares Strickkleid. Schon lange, sehr lange, bin ich um das Bloom Dress rumgeschlichen. Und als bei Lanade eine Rabattaktion auf Malabrigo Sock gab, habe ich mir sofort meine Lieblingsfarben schwarz, weiß und rot bestellt.

Und warum heißt dieser Blogeintrag "Flower for Edinburgh"?
Ganz einfach, Frau Jetztkochtsie ist sofort eingestiegen und hatte die grandiose Idee: wir stricken das Kleid gemeinsam und tragen es im kommenden März in Edinburgh auf dem Yarn Festival. (kreisch!!)
Nun haben wir beide unsere Kleidchen fertig und hier geht es zu ihrer Version in Lülla.


Anleitung:
Bloom Dress by Deepika
Kaufanleitung auf ravelry (Englisch)
Die Anleitung ist auf Englisch und gut verständlich. Wenn man sie einmal komplett durchgelesen hat, sollte auch klar sein, wie die Konstruktion ist. Allerdings hatten Frau Jetztkochtsie und ich das gleiche Problem, dass anfangs nirgendwo erwähnt ist, dass man direkt mit der Hauptfarbe beginnt und den Kragen erst nachträglich in Kontrastfarbe dranstrickt.
Da Frau Jetztkochtsie vor mir mit dem Kleid angefangen hat, war ich zum Glück schon vorbereitet.

Wolle:
Malabrigo Sock in den Farben black (schwarz) und nature (cremeweiß)
Auf das geplante Rot habe ich dann doch verzichtet, da schwarz/weiß sich einfach besser mit anderen Farben kombinieren lässt.

Nadeln:
HiyaHiya 3,0 mit wechselnder Seillänge für die einfarbigen Abschnitte.
Beim Muster habe ich auf 3,5 gewechselt.

Garnverbrauch:
schwarz 317g
weiß 63g

Modifikationen:
Um ein engeres Maschenbild zu erhalten, habe ich mit kleineren Nadeln gestrickt.
Am Oberkörper habe ich nach Größe 36 gestrickt und da ich unten einfach mehr Pöppekes habe, habe ich die Zunahmen nach der Taille auf Größe 38 gestrickt.













Und damit gehts nun ab zu RUMS und Maschenfein.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Lady in Red

"Kannst Du mir sowas stricken?" fragte mich letzte Woche eine Freundin und schickte mir ein Foto von diesem breiten Stirnband. Ein Blick in die Detailbilder ließ mich mit breiter Brust völlig selbstbewusst behaupten: "Na klar!" Ich gebe zu, ich war damit etwas vorschnell.... *hust


Anleitung:
Ich habe mich möglichst nahe an die Detailbilder der Vorlage gehalten. Eine genaue Anleitung lag mir leider nicht vor.
Ich hatte allerdings einen Denkfehler beim Stricken. Zuerst war ich nämlich der Meinung, dass es sich hier um ein einfaches Zopfmuster mit zwei Windungen (einmal die Maschen vor der Nadel und einmal die Maschen hinter der Nadel stilllegen) handelt. Also habe ich siegessicher losgelegt und gestrickt und kam dann an den Punkt der Zopfwindungen. Und ich habe versucht zu zopfen, zu winden, zu stricken, zu drehen und zu tun und zu machen - und nix hat geklappt. Damn! Bin ich zu blöd für das Stirnband? Nach einiger Zeit habe ich meine Freundinnen, die Strickelfen, um Rat gefragt und Frau Jetztkochtsie hatte direkt nach ein paar Minuten den richtigen Link zur Hand. Es ist nämlich kein einfacher Zopf, sondern man strickt an der Windung in zwei Teilen weiter, verdreht sie dann und strickt dann wieder in einem Ding weiter.

Wolle:
Malabrigo Chunky in Farbe 094 Bergamota, ein helles Rot das einen Hauch Orange hat.
Gibt's bei Lanade
Für den richtigen flausche-flausche-Effekt habe ich das Garn doppelt verstrickt.

Nadelstärke:
9,0 mm Baumstämme

Größe:
Ungefähr 47 cm







Damit schaue ich jetzt mal beim Creadienstag und Frau Maschenfein vorbei.

Samstag, 15. Oktober 2016

Auf den Nadeln im Oktober

Ich mache mal wieder mit bei "Auf den Nadeln" von Frau Maschenfein.
Vielleicht habe ich das ein oder andere Mal schon erwähnt, dass ich Strickkleider so schön finde. Und diesmal habe ich mir die Traveller Tunic von Joji Locatelli rausgesucht.


Anleitung:
Traveller Tunic von Jojy Locatelli
zu kaufen auf ravelry

Wolle:
Wollmeise DK in Farbe Admiral
100% Merino
214m / 100g
Die Farbe ist ein sehr, sehr dunkles Blau.
Die Wolle habe ich übrigens auf unserem Ausflug zum Wollfest Hamburg gekauft.

Nadelstärke:
4,0 mm HiyaHiya mit wechselnder Seillänge

Größe:
ich stricke Größe 36 - mal sehen, wie ich damit hinkomme. Zur Not passe ich was an.

Modifikationen: 
bisher noch keine, aber ich bin ja auch noch nicht so weit





Und ab damit zu Frau Maschenfein und ihrer Rubrik "Auf den Nadeln"

Donnerstag, 13. Oktober 2016

#maschenfeinKAL2016

Hände hoch - wer ist/war dabei, beim #maschenfeinKAL2016?
Ich!
Schon lange schlummerte in meiner library auf ravelry der French Cancan und nun habe ich ihn gestrickt.


Anleitung:
French Cancan by Mademoiselle C
Kaufanleitung auf ravelry
Die Anleitung gibt es auch auf Deutsch, allerdings strotz sie nur so vor Fehlern hinsichtlich Rechtschreibung, Interpunktion und Tippfehlern. Somit ist es äußerst anstrengend diese Anleitung zu lesen.
Außerdem gibt es in der ausgeschriebenen Beschreibung der Musterreihen einen Fehler am Ende einer Reihe. Man sollte wie alle anderen Reihen die letzten beiden Maschen verschränkt zusammenstricken - da steht aber nur normal zusammenstricken. Der Fehler ist mir leider erst in der vierten oder fünften Wiederholung aufgefallen.

Wolle:
Aus dem Maschenfein-Shop habe ich mir dann die Silk Patagonia von Pascuali in der Farbe 09 Aubergine ausgesucht.
Ein butterweiches Seiden-Merino Dochtgarn in DK-Stärke.



Nadeln:
HiyaHiya 4,5 mit 80cm Seillänge

Garnverbrauch:
173g

Modifikationen:
Den ersten Teil soll man stricken, bis man 200 Maschen auf der Nadel hat. Da ich noch Garn vom ersten Strang übrig hatte, habe ich bis 214 Maschen gestrickt und somit den ersten Strang komplett verbraucht.
Vom zweiten Strang für die Borte habe ich lediglich 73g benötigt.
Somit kommt die Aufteilung 60% für den ersten Teil und 40% für den zweiten Teil ungefähr hin.







Um jede Spitze des French Cancan einzeln zu spannen, habe ich mir eine ordentliche Portion Stecknadeln besorgt. Und mit 106 Stecknadeln bestückt hat sich das Tuch dann nach einer Handwäsche im lauwarmen Wollmeisen-Bad entspannt.











Und das verlinke ich nun bei RUMS, Maschenfein und dem #maschenfeinKAL2016

Dienstag, 11. Oktober 2016

Mighty Mo's Mötz

Es ist Herbst und Mighty Mo braucht dringend eine neue Strickmütze. Frau Feierabendfrickeleien hat uns zu seiner Geburt im letzten Jahr eine bombastisch schicke Mütze gestrickt. Mighty Mo hat sie bei jeder Gelegenheit getragen und wir sind oft darauf angesprochen worden.
Aber es lässt sich nicht leugnen, dass die Mütze mittlerweile zu klein geworden ist.
Also muss eine neue her. Da mir der Schnitt der Mütze aber so gut gefällt und darüber hinaus unfassbar praktisch ist (mit Ohrenklappen, mit tiefer Stirn, mit Bändern zum Binden) habe ich nach der gleichen Anleitung einfach eine neue gestrickt.


Anleitung:
Norwegian Sweet Baby Cap by Gro
kostenlose Anleitung auf ravelry (Englisch)
Die Anleitung ist auf Englisch und gut verständlich. Wirklich schnell, fix und einfach zu stricken. Besser gehts nicht.

Wolle:
Ich habe in meinen Wollresten nach tauglicher Wolle gekramt.
grün: Hedgehog Fibres Skinny Singles in der Farbe "Hunter" (habe ich bereits in meinem Eifelgold verstrickt)
grau: Kieler Wolle Cheeky Merino Joy in der Farbe "Winterhimmel" (habe ich bereits in meinem Pixelpullover und Drachenfels verstrickt)
dunkelblau: Rosy Green Wool Cheeky Merino Joy in der Farbe "Tiefer Ozean" (habe ich bereits in meinem Sexy Vesty verstrickt)

Nadeln:
2,5mm für den krausrechts Rand
3,0mm für den Rest

Garnverbrauch:
grün: 13g
grau: 8g
dunkelblau: 16g

Modifikationen:
Ich habe die Mütze mit 125M für Größe 1 Jahr angeschlagen und das grüne Garn doppelt verstrickt. Ansonsten alles nach Anleitung.





Von Frau Jetztkochtsie habe ich gelernt, dass man Mützen über einem Teller spannt. Eigentlich zieht man die Mütze von oben über den Teller, aber bei dieser Mütze habe ich den Teller seitlich eingeschoben, sodass ich mit Stecknadeln die Spitze und die Ohrenklappen schön spannen kann.
Hat einwandfrei geklappt.















Ab damit zu Maschenfein und dem Creadienstag.