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#SaturDye 7: Schibot Garne

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Erst Deutsch, Englisch weiter unten.
First German, English below.
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So kurz vor dem 1. Dezember und der unaufhörlich näher rückenden Weihnachtszeit freue ich mich, Euch heute beim 7. #SaturDye Nadine und Ihr Label Schibot Garne vorzustellen.
Ich bin bei Instagram über sie gestolpert und hängen geblieben. Sie hat einen wirklich lustigen Feed und spätestens bei dem grandiosen Bild mit der Decke sollte jedem klar sein, dass man hier eine Schwester im Geiste gefunden hat. Ist das nicht großartig?
Wie Ihr gleich weiter unten im Interview lesen werdet, ist Nadine bereits mit Farben aufgewachsen und ist eine von den Glücklichen, die es geschafft hat, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Träumen wir nicht alle davon, den ganzen Tag mit Wolle verbringen zu dürfen? Sie hat es mit ihrem Label Schibot Garne geschafft und kann stolz darauf sein.

Wer schonmal bei Schibot Garne vorbeischauen möchte, der findet hier alle Links:
Es gibt auch einen Newsletter, der mehrmals im Monat über Shopupdates, exklusive Rabattaktionen nur für Newsletterabonnenten und mehr informiert. Hier könnt Ihr ihn abonnieren.

Wer sich also jetzt schon dem Druck der drohenden Weihnachtsgeschenke entziehen möchte, wird im Shop bestimmt fündig. ;)

 Liebe Nadine, es ist mir eine große Freude, Dich und Dein Label „Schibot Garne“ beim heutigen #SaturDye begrüßen zu dürfen.
Seit wann färbst Du/Wie bist Du zum Färben gekommen? Stimmt es, dass Du quasi schon mit Farben aufgewachsen bist?
Das ist noch gar nicht sooo lange her. Obwohl ich schon seit meiner Kindheit stricke, bin ich erst 2012 auf Ravelry aufmerksam geworden. Und damit dann auch auf die vielen handgefärbten Garne. Und weil ich immer gleich alles ausprobieren muss, habe ich meine ersten Wollstränge mit Ostereierfarben gefärbt. Das hat mir unglaublich Spaß gemacht und schließlich zogen professionelle Säurefarben bei mir ein. Natürlich zeigte ich in Foren stolz meine Ergebnisse und plötzlich wollten die Leute meine Kreationen kaufen. Also machte ich nebenbei einen kleinen Onlineshop auf. Das war 2015. Knapp zwei Jahre später lief das Geschäft dann so gut, dass ich mich dazu entschloss, Schibot Garne hauptberuflich zu betreiben. Und das mache ich auch heute noch. Obwohl ich mir immer gesagt habe, dass ich nie selbstständig sein will.
Aufgewachsen bin ich nämlich im Farbenstudio meiner Mutter. Da sie alleinerziehend war, verbrachte ich viel Zeit bei ihr im Laden und lernte schon früh viel über die Farbenlehre und den Farbkreis. Aber natürlich auch über Buchführung, Inventur und Kalkulation. Von meiner Oma habe ich dann noch die Leidenschaft fürs Stricken geerbt. Offenbar war es unausweichlich, dass mich diese Kombination dazu geführt hat, dass ich nun Handfärberin bin.
Was macht Dir am Färben besonders großen Spaß?
Kreativ sein zu können und das jeden Tag aufs Neue. Ganz besonders dann, wenn ich neue Färbungen erschaffe. Es ist jedes Mal aufregend, wenn ich eine bestimmte Vorstellung habe und dann sehe, wie die Farben miteinander agieren. Außerdem brauche ich Bewegung. Färben ist körperliche Arbeit und die perfekte Abwechslung zur eher eintönigen Büroarbeit.
Färbst Du nur oder spinnst/strickst/häkelst/webst Deine Garne auch?
Ja und mittlerweile stricke ich auch fast ausschließlich mit meinen Garnen. Ich weiß einfach, wie sich die Wolle verhält und welche meiner Färbungen gut zusammen aussehen. Außerdem brauche ich auch immer wieder fertige Projekte, die ich meinen Kunden als Inspiration zeigen kann. Und manchmal entsteht dabei auch eine neue Anleitung. (Anmerkung: die Anleitung für die Decke findet ihr in Nadines Shop).
Wenn Du Deine Färbungen mit drei Worten beschreiben würdest, welche wären das?
Mit Liebe handgefärbt.


Färbst Du mit einer speziellen Methode? Keine Sorge, Du sollst keine Geheimnisse verraten.
Oh, ich weiß, dass das bestimmt viele brennend interessiert, ganz besonders weil es dazu gar nicht so viele Infos gibt. Tatsächlich verwende ich verschiedene Methoden. Bei mir gibt es neben einfarbiger Wolle, die im Topf gefärbt wird, auch gespeckelte Garne, bei denen das Pulver direkt auf die Wolle gegeben wird. Darüber hinaus habe ich eine Wickelmethode entwickelt, aber sicherlich nicht erfunden, mit der ich sehr harmonische Färbungen erziele. Ich probiere da immer mal wieder etwas Neues aus.
Wie sehr beeinflussen Dich Trends in der Strickszene? Zum Beispiel Speckles, Neon und Mohair, um nur drei zu nennen?
Sehr. Wer am Ball bleiben will, muss schauen, was gerade aktuell ist. Die drei genannten Trends habe ich natürlich im Programm.  Ebenso durften die Stricknadeln von HiyaHiya natürlich auch nicht fehlen. Ich schaue auch, was bei den Designern gerade angesagt ist und biete hin und wieder auch Strickkits für bestimmte Anleitungen an. Und wenn ich was nicht mitbekomme – was bei der immer weiter wachsenden Strickcommunity durchaus der Fall sein kann – dann schreiben mich auch viele an, ob ich nicht dies und das ins Sortiment aufnehmen kann.
Wie muss man sich Deinen Färbealltag vorstellen?
Jeden Tag beginne ich damit, dass Bestellungen bearbeitet und Emails beantwortet werden. Dann hole ich mir die Wolle, die ich mir am Abend des Vortags eingeweicht habe und mache mich ans Färben.  Entweder für ein Shopupdate oder ich arbeite Auftragsfärbungen ab. Während ich das tue, werden die versandfertigen Päckchen bei mir abgeholt. Bis mittags bin ich meistens mit Färben fertig und schaue wieder nach eingegangen Bestellungen und Emails. Dann mach ich mich daran, die Stränge zu waschen, zum Trocknen aufzuhängen und natürlich die Färbeküche aufzuräumen und zu putzen. Ist Wolle von den vorherigen Färbetagen trocken, wird sie gewickelt und erhält ein Etikett. Danach wieder ins Büro. Je nachdem was anfällt, bereite ich Blogeinträge, Instagrampostings oder Newsletter vor, moderiere mein Ravelryforum, drucke Etiketten für die Garne aus, mache Produktfotos, bestelle Wolle nach, bereite ein Shopupdate vor oder kümmere mich um die Buchhaltung. Wenn ich etwas Luft habe, produziere ich auch mal Ministränge oder Maschenmarkierer oder arbeite an einem neuen Design. Es gibt immer was zu tun.
Wie gehst Du mit dem Thema sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit beim Färben bzw. Auswahl der Materialien um?
Sozial nachhaltig bei einem Einmannunternehmen? Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Da ich von zu Hause aus arbeite, war es anfangs nicht immer leicht für mich, eine klare Linie zwischen Arbeit und Privat zu ziehen. Man läuft schon Gefahr sich zu überarbeiten. Gerade in der heutigen Zeit mit der ständigen Erreichbarkeit über die sozialen Medien. Daher sind feste Arbeitszeiten sehr wichtig.
Selbstverständlich muss man als Unternehmen, aber auch als Verbraucher, an die Umwelt denken. Was das Färben angeht, so achte ich darauf, Färbetechniken anzuwenden, bei dem ich den Wasserverbrauch möglichst gering halten kann. Meine Garne stammen mittlerweile alle aus dem Hause Atelier Zitron, denn hier bekomme ich höchste Umweltstandards und kurze Lieferwege. Und – und dieser Punkt ist mir persönlich besonders wichtig – mulesingfreie Wolle. Weder ich noch meine Kunden wollen, dass Schafe für unser Hobby leiden müssen.
Hast Du eine bestimmte Lieblingsfarbe oder –färbung?
Das ist ja eine fiese Frage! Eine Mutter hat ja auch kein Lieblingskind, oder?
 

Was hast Du gerade für Aktionen laufen, die uns nicht entgehen dürfen? Oder welche Pläne hast Du für die Zukunft von Schibot Garne?
Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel verrate, da dieses Privileg meinen Newsletterabonnenten vorbehalten ist. Die alljährlichen Adventskalender sind schon verschickt und momentan kann man noch die Weihnachtsfärbung ergattern.
Doch langfristig wünsche ich mir, dass es bei Schibot Garne eine noch breitere Produktauswahl gibt und sich viele spannende Kollaborationen ergeben. Ich bin für alles offen!
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns einen Blick hinter die Kulissen zu geben.
Dankeschön. Es hat mir eine große Freude gemacht.

Nadine von Schibot Garne stellt sogar etwas für eine weltweite Verlosung zur Verfügung. Ihr könnt eins ihrer Soft Sock Sets in den Farben Fairy Dust und Kiss me gewinnen. Die Verlosung findet auf Instagram auf unseren beiden Kanälen @schibotgarne und @feinmotorik.blogspot statt.

Und einen Rabattcode für ihren Shop gibt es auch. Ihr bekommt heute und morgen mit dem Code saturdye 10% Rabatt in ihrem Webshop. Das gilt nicht nur für Wolle sondern auch für Anleitungen, Strickzubehör und und und und.

Du bist auch Handfärber*in und möchtest Dein Label im Zuge des #SaturDye vorstellen? Gar kein Problem, hier stehen alle Informationen dazu. Schick mir einfach eine E-Mail.

Und um die allgemeine Handfärber-Szene ein bisschen zu unterstützen könnt Ihr immer samstags unter dem Hashtag #SaturDye all Eure Projekte posten, die ihr gerade aus handgefärbter Wolle auf den Nadeln habt oder die Ihr schon fertiggestellt habt. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich auf Instagram markiert, dann kann ich Eure Beiträge auch sehen und teilen.

Copyright alle Bilder: Nadine | Schibot Garne

 _________________________ [ EN ] _________________________

So shortly before the 1st of December and the Christmas time coming closer and closer I am happy to introduce you today at the 7th #SaturDye Nadine and her label Schibot Garne - handdyed yarn to fall in love with

I stumbled across her on Instagram and got hooked. She has a really funny feed. And by seeing the picture with the blanket it should be clear to you that you found a sister here in the spirit. Isn't that awesome?

As you will read in the interview below, Nadine grew up with colours and is one of the lucky ones who managed to turn her passion into her profession. Don't we all dream of spending the whole day with wool? She made it with her label Schibot Garne and can be proud of it.

If you would like to visit Schibot Garne, you will find all links here:
Website
shop
instagram
Facebook
blog
Ravelry yarns
Ravelry patterns
Ravelry group
There is also a newsletter, which informs several times a month about shop updates, exclusive discount campaigns only for newsletter subscribers and more. Here you can subscribe to it.

So if you want to avoid the pressure of the threatening Christmas presents, you'll certainly find what you're looking for in the shop ;)

Dear Nadine, it is my great pleasure to welcome you and your label "Schibot Garne" at today's #SaturDye.

Since when do you dye/How did you come to dye? Is it true that you have grown up with colors?
That wasn't so long ago that I started dyeing yarns. Although I have been knitting since my childhood, I didn't become aware of Ravelry until 2012. And with this the many hand dyed yarns available out there. And because I always have to try everything right away, I dyed my first skeins of yarn usting Easter egg dyes. I had a lot of fun with that and at the end I found myself surroundedby professional acid dyes. Of course I proudly showed my results in forums and suddenly people wanted to buy my creations. So I opened a small online shop in addition to my main job. That was in 2015 and just two years later the business was going so well that I decided to run Schibot Garne full-time. And I still do that today. Although I have always said to myself that I never want to be self-employed.
I grew up in my mother's paint shop. Since she was a single parent, I spent a lot of time with her in the shop and learned a lot about the theory of colours and the colour wheel early on. But of course I also learned about bookkeeping, inventory and calculation. From my grandmother I inherited my passion for knitting. Apparently it was inevitable that this combination led me to become a yarn dyer.

What do you enjoy most about dyeing?
Being creative every day anew. Especially when I create new colours. It is always exciting every single time when I have a certain idea and then see how the colours interact with each other. I also need to move. Dyeing is physical work and the perfect variety to the more monotonous office work.
Do you just dye or spin/knit/crochet/weave your yarns too?
Yes and nowadays I knit almost exclusively with my yarns. I simply know how the yarn behaves and which of my colourways look good together. In addition, I always need finished projects that I can show my customers as inspiration. And sometimes a new pattern emerges. (Note: the pattern for the blanket can be found in Nadines Shop).
If you have to describe your colourways in three words, what would they be?
Hand-dyed with love.
Do you dye with a special method? Don’t worry, you don’t need to reveal secrets.
Oh, I know that a lot of people are interested in that, especially because there is not so much information about it. In fact, I use different methods. In addition to solid colourways, which are kettle-dyed, I also do speckled yarns, in which the powder is applied directly to the wool. In Beyond that I have developed, but certainly not invented, a winding method with which I achieve very harmonious colourways. I always try something new.
How much do trends in the knitting scene influence you? For example speckles, neon colors and mohair, to name just three?
A lot. If you want to be on the ball, you have to see what's currently trendy. Of course, you can find the three things you mentioned in my shop. As well as knitting needles from HiyaHiya of course could not be missing. I also take a look at what designers are up to at the moment and occasionally offer knitting kits for certain patterns. And if I don't notice something - which can be the case with the constantly growing knitting community - many people contact me if I can't include this and that in my collection.
How do I imagine your day-to-day dyeing?
Every day I start processing orders and answering emails. Then I get the yarn I soaked the night before and start dyeing.  Either for a shop update or I work on custom orders. While I am doing this, the parcels ready for dispatch are being collected from me. Until noon I am usually finished with dyeing and again check if there are any new orders or emails. Then I start to wash the freshly dyed skeins, hang them up to dry and of course clean the dyeing kitchen. If yarn from the previous days is dry, I have to skein and label it. Then I go back to the office. Depending on what I have to do, I prepare blog posts, Instagram postings or newsletters, moderate my ravelry forum, print labels for the yarns, take product photos, reorder yarn, prepare a shop update or deal with the bookkeeping. When I have some air, I also produce mini skeins or stitch markers or work on a new design. There is always some work to do.
How do you deal with social and environmental sustainability when dyeing or selecting materials?
Socially sustainable in a one-man business? The question is not so simple to answer. Since I work from home, it was not always easy for me to draw a clear line between work and private life. You run the risk of overworking yourself. Especially in today's world of constant availability via social media. That's why regular working hours are very important.
Of course, as a company, but also as a consumer, you have to think about the environment. As far as dyeing is concerned, I make sure to use dyeing techniques that allow me to keep water consumption as low as possible. All my yarns now come from Atelier Zitron, because here I get the highest environmental standards and short delivery distances are guaranteed. And - and this point is particularly important to me personally - mulesing-free wool. Neither I nor my customers want sheep to suffer for our hobby.
Do you have a favorite color or dye?
That's a mean question! A mother doesn't have a favourite child, does she?

Do you have any special projects running right now that we must not miss? Or what plans do you have for the future of Schibot Garne?
Now I have to be careful not to betray too much, as this privilege is granted to my newsletter subscribers. The annual Advent calendars are already sent out and at the moment you can still get hold of my Christmas colourway.
But in the long run I hope that Schibot Garne will have an even wider product range and that there will be many exciting collaborations.  I am open for everything!
Thank you for taking the time to give us a behind-the-scenes look.
Thank you. It was a great pleasure for me.

Nadine from Schibot Garne even provides a giveaway for a raffle. You can win one of her Soft Sock Sets in the colors Fairy Dust and Kiss me. Check out our two Instagram channels @schibotgarne and @feinmotorik.blogspot.
And there is also a discount code for her shop. Today and tomorrow with the code saturdye you get 10% discount in her webshop.

You are also an indie dyer and want to present your label in the course of the #SaturDye? No problem at all, here is all the information. Just send me an e-mail.

And to support the general hand dyer scene a little bit you can always post on Saturdays with the Hashtag #SaturDye all your projects which you are actually working on out of hand dyed wool or which you have already finished. I would be happy if you tag me on Instagram, then I can also see and share your posts.

Copyright all pictures: Nadine | Schibot Garne

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DAS! Sockengarn
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50 g ~ 210 m
75% Schurwolle (superwash)
25% Polyamid
Maschinenwäsche 30°C

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MysteryKAL Ankündigung
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UPDATE -  der Anstrick-Event am 21. März findet aufgrund der aktuellen Situation nicht statt. Bleibt zu Hause, ladet Euch die Anleitung runter, habt Spaß beim Stricken und bleibt gesund.

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Der letzte #TahitiKAL in Zahlen:
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