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#SaturDye 18: Dornröschenwolle

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Erst Deutsch, dann Englisch.
First German, English below.
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Ich freue mich sehr, Euch heute beim 18. #SaturDye Christine von Dornröschenwolle
vorzustellen.


Als ich Euch im Herbst 2019 zum ersten Mal von meiner #SaturDye Aktion erzählt und gebeten habe, mir Eure Lieblingsfärber*Innen vorzuschlagen, wurde auch Christine mit ihrem Handfärbelabel Dornröschenwolle von Euch vorgeschlagen.

Ich bin ja nach wie vor begeistert, dass ich dadurch immer wieder so viele tolle neue Färberinnen kennenlerne. Danke Euch allen!!

Wer schonmal bei Dornröschenwolle vorbeischauen möchte, der findet hier alle Links:

So, und das ist Christine, die Farbpigmente auf ungefärbte Wolle bringt.

Christine, es ist mir eine große Freude, Dich und Dein Label „Dornröschenwolle“ beim heutigen #SaturDye begrüßen zu dürfen. 
Hallo und vielen Dank dass ich bei dieser tollen Aktion dabei sein darf.  Ich erzähle sehr gern ein bisschen über mich und meine Dornröschenwolle.  

Seit wann färbst Du/Wie bist Du zum Färben gekommen? 
Ich färbe seit 2004 und das leidenschaftlich gerne. Schon ganz früh, als ich noch ein Kind war, träumte ich von Wolle, Farben und davon für mich einfach mal fix einen Pulli stricken zu können. Der Geruch von Wolle ist Heimat für mich. Sie in der Hand zu haben erdet mich und macht mir das Leben gemütlich.
Ich erinnere mich noch sehr genau daran als ich zum allerersten Mal ein Spinnrad sah und so gern das Spinnen ausprobiert hätte. Bis ich dann wirklich an einem Spinnrad saß vergingen noch mehr als 15 Jahre. Meinen ersten Pulli strickte ich aus Wolle die ich meiner Mutter aus den Schrank klaute und brachte mir das Stricken mit Hilfe eines ihrer alten Strickbücher, das ich im Regal fand, selbst bei. Da war ich etwa 12 Jahre alt.
In den nächsten Jahren lernte ich von allen Menschen die ich traf.  Der Nachbarin, der Tante einer Freundin, von Kolleginnen und Freundinnen und dann irgendwann von der Oma des Jungen der mit meiner Tochter zusammen Flötenunterricht hatte (mit der habe ich wöchentlich eine Stunde in der Musikschule vor der Tür gewartet – wir hatten also Zeit) und ganz viel bei Stricktreffen.
Die Freude am Stricken und an schönen Garnen ist bis heute geblieben.
Das Ausfragen von Menschen die Stricken und das Lernen von Anderen auch.
Mit dem Färben begann ich 2004. Meine 3 Kinder waren noch klein, die Jüngste war gerade erst ein halbes Jahr alt, und ich als Mutter mit ihnen zu Hause.  Wir leben in einem kleinen Dorf direkt vor Hannover. Dort gab es keine Wolle. Einfach mal fix im Internet bestellen ging auch noch nicht – es gab damals kaum Online-Shops für Wolle. Und alles was ich fand gefiel mir nicht. Also kaufte ich Wolle und Farben und begann zu färben. Zuerst Sockenwolle, dann auch Wolle für Pullover und Tücher. Schnell hatte ich mehr Wolle als ich brauchte und verkaufte meine Garne auf den kleinen Kunsthandwerkermärkten in der Umgebung. 2007 startete ich mein Dornröschenwolle-Online-Shop und auch meinen Blog gibt es schon so lange.



Was macht Dir am Färben besonders großen Spaß?
Färben ist für mich wie Malen auf Wolle. Ich mag es Farben zu mischen, aufzutragen, zu sehen wie Schicht für Schicht genau die Wolle entsteht, die ich erträumte. Ich liebe das Spiel mit den Farben und dem Material. Jeder Grundfaden ist ein bisschen anders, jedes Material nimmt die Farben anders auf. So bleibt ist es immer wieder spannend zu sehen und zu erleben wie Farben und Garn zueinander finden um zu dem Strang und der Färbung zu werden als die sie gedacht sind.
Wenn dann all die Schätze nach einem Färbetag zum Trocken auf der Leine hängen, streichle ich so gern darüber und stelle mir vor wie es sein wird wenn sie dann verstrickt sind.
Vielleicht sind sie ein Pulli oder ein Tuch und werden getragen und geliebt und sehen die Berge, den Strand oder Städte in denen ich noch nicht gewesen bin.



Färbst Du nur oder spinnst/strickst/häkelst/webst Deine Garne auch?
Ich bin beim Stricken und Spinnen hängen geblieben. Häkeln habe ich nie gelernt und das Weben lockt mich immer wieder. Vielleicht kommt das noch.


Wenn Du Deine Färbungen mit drei Worten beschreiben würdest, welche wären das?
Natürlich, gemütlich und unverschämt schön. 


Machst Du noch was neben dem Färben? Oder bist Du mittlerweile hauptberuflich Färberin?
Ich bin hauptberuflich bei und mit Dornröschenwolle.
 


Färbst Du mit einer speziellen Methode?
Ich probiere alles. Es gibt so viel Methoden, die ich verwende. Manche bleiben, manche entwickeln sich - ich liebe es zu experimentieren.
Es ist gut keine Angst für den ungefärbten Garnen zu haben und mutig zu sein mit Farben und Garnen. So entdecke ich immer wieder neue Möglichkeiten.
Am Ende ist es immer Farben und Wolle zusammen bringen.
Nicht mehr und nicht weniger.
 



Wie kam es zu Deinem Namen Dornröschenwolle?
Ich brauchte einen Namen und fragte meine älteste Tochter (die war damals 6) nach einem märchenhaft schönen Namen für meine Wolle. Sie sagte „Dornröschenwolle“ und der Name war da.
Wenn man ein Kind fragt, muss man immer machen was es sagt. Sonst hätte man nicht fragen dürfen.


Wie sehr beeinflussen Dich Trends in der Strickszene? Zum Beispiel Speckles, Neon und Mohair, um nur drei zu nennen?
Trends sehe ich und wenn ich sie mag dürfen sie mitmachen.



Wie muss man sich Deinen Färbealltag vorstellen?
Färben gehört einfach zu meinem Leben. Ich starte früh und ende wenn ich fertig bin.
Der Morgen beginnt mit dem Vorbereiten der Wolle, dann packe ich all die Bestellungen und wenn die auf den Weg gebracht sind, verschwinde ich in meiner Färbeküche. Gern mit Musik auf den Ohren färbe ich was mir unter die Finger kommt.
Einen großen Teil meiner Arbeitszeit brauche ich für all die Arbeiten vor und vor allem nach dem Färben. Auswaschen der Wolle, Stränge zum Trocknen aufhängen, Stränge drehen, Fotografieren und Etikettieren.
Wie viel Zeit dann die Pflege des Online-Shops braucht unterschätze ich immer, auch nach all den Jahren.
 



Wie gehst Du mit dem Thema sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit beim Färben bzw. Auswahl der Materialien um?
Nachhaltigkeit geht uns alle an. Deshalb bin ich sparsam mit Wasser und Farben und achte beim Einkauf der Rohwolle auf die Herkunft. Alle meine Garne sind mulesingfrei, einige sind GOTS zertifizierte Merinowolle.
Ich schaue genau in welcher Verpackung ich die Wolle in ihr neues zu Hause schicke.
Die Papiertüten sind aus recyceltem und recycelbarmen Papier. Das Dornröschenwolle-Logo bekommen sie mit einem Stempel.


Gibt es eine bestimmte Farbe, die bei Deinen Kunden der Renner ist? Oder welche sind allgemein sehr beliebt?
Die drunter&drüber Färbungen sind sehr beliebt. Die sind in verschiedenen Farben immer wieder da. Sie sind jeweils in kleinen Stückzahlen gefärbt, jede Färbung ist einzig,  harmonisch, vielschichtig und tiefgründig.
Aber auch die bunten „Keiner ist wie ich“s werden gern gekauft.

 



Und Du, hast Du eine bestimmte Lieblingsfarbe oder –färbung?
Meine Lieblingsfarben sind blau und grün in allen Variationen.
Aber auch Pink-Lila-Beere-Spielereien mag ich sehr.
Grau entdecke ich erst jetzt für mich. Ich bin gespannt ob sich da eine Freundschaft entwickelt.


 
Wenn jemand Deine Wolle kaufen möchte, wo und wie kann er das am besten tun?
Der Dornröschenwolle-Online-Shop ist immer geöffnet und ich freue mich über jede Bestellung die ich auf die Reise schicken darf.
Mein Wolle-Werkstatt-Büro-Raum öffnet etwa 1 Mal pro Wochen für ein paar Stunden. Dann kann man gern vorbei kommen und durch die Regale stöbern und die Wolle direkt aussuchen und kaufen. Die Öffnungszeiten sind im Donröschenwolle-Online-Shop zu finden und variieren.


Was hast Du gerade für Aktionen laufen, die uns nicht entgehen dürfen? Oder welche Pläne hast Du für die Zukunft von Dornröschenwolle?
Jeden Mittwoch um 19 Uhr gibt es die neuen „Keiner ist wie ich“s im Dornröschenwolle-Shop.
Da ist jeder Strang ein Unikat - „Keiner ist wie ich“ eben.
Die schönsten Aktionen sind die Woll-Färbe-Workshops.
Zusammen Wolle färben macht einfach Spaß. Wir haben einen schönen gemeinsamen kreativen Tag und Jede fährt mit ihrer selbst gefärbten Wolle nach Hause. Am Abend in die stolzen, zufriedenen Gesichter zu sehen ist einfach Glück für mich.
Alle anderen Aktionen starten immer wieder und oft ganz spontan und einfach aus dem Leben heraus. Da lohnt es sich den Newsletter zu abonnieren oder das Garngeflüster im Dornröschenwolle-Wolle-Blog zu verfolgen.
 


Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns einen Blick hinter die Kulissen zu geben.

Christine von Dornröschenwolle stellt sogar etwas für eine weltweite Verlosung zur Verfügung. Der glückliche Gewinner bekommt zwei handgefärbte Stränge aus dem Dornröschenwolle Shop. Und das Beste daran: der Gewinner darf sich selbst Färbung und Qualität aussuchen.
Die Verlosung findet auf Instagram auf unseren beiden Kanälen @dornroeschenwolle und @feinmotorik.blogspot statt.


Und einen Rabattcode für ihren Shop gibt es auch. Ihr bekommt ab heute bis morgen mit dem Code SaturDye 10% Rabatt in ihrem Webshop.

Du bist auch Handfärber*in und möchtest Dein Label im Zuge des #SaturDye vorstellen? Gar kein Problem, hier stehen alle Informationen dazu. Schick mir einfach eine E-Mail.

Und um die allgemeine Handfärber-Szene ein bisschen zu unterstützen könnt Ihr immer samstags unter dem Hashtag #SaturDye all Eure Projekte posten, die ihr gerade aus handgefärbter Wolle auf den Nadeln habt oder die Ihr schon fertiggestellt habt. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich auf Instagram markiert, dann kann ich Eure Beiträge auch sehen und teilen.

Und wer nochmal bei allen bisherigen #SaturDye Färber*Innen stöbern möchte, der findet hier eine Übersicht der bisherigen Teilnehmerinnen.

Copyright alle Bilder: Christine | Dornröschenwolle

 _________________________ [ EN ] _________________________

I am very happy to introduce you today at the 18th #SaturDye Christine from Dornröschenwolle


When I first told you about my #SaturDye campaign in autumn 2019 and asked you to suggest your favourite indie dyers, Christine with her indie dye label Dornröschenwolle (Engl. Sleeping Beauty Wool) was also suggested by you.

I am still thrilled that I meet so many great new indie dyers through this campaign. Thank you all!

If you would like to visit Dornröschenwolle, you will find all links here:
Instagram
Newsletter

So, and this is Christine, who puts pigments on undyed wool.


Dear Christine, it’s a great pleasure for me to welcome you and your label „Dornröschenwolle“ to today’s #SaturDye.
Since when do you dye/How did you come to dye?
I started dyeing yarn in 2004, and I am enjoying it ever since. From early on, even as a kid, I used to dream of yarn, colors, and one day being able to knit a sweater on a wimp. The smell of yarn and wool is like home to me. Just to touch yarn, to hold it in my hand grounds me and makes life cozy. I still remember the very first time I saw a spinning wheel and yearned for trying to spin. It ended up being more than 15 years until I actually did try it. I knitted very first sweater from yarn I stole from my mothers’ closet. I taught myself to knit using her old knitting book that I had found on one of the shelves. I was about 12 years old at the time. During the years that followed I continued to learn from people I met – from a neighbor, a friends aunt, from colleagues, and friends, and at one point from the grandmother of a boy that shared flute lessons with my daughter (we spent an hour every week waiting for the kids in front of the teachers door which meant we had time to spend). I also learned quite a lot at knitting meetups.
The joy of knitting and beautiful yarns stayed with me. I also kept up my habits of talking to people who knit and learning from others.
I started dying yarn in 2004. My three children were still small, my youngest being only six months old. I was a stay-at-home mom.  We live in a small village close to Hanover. There used to be nowhere to get yarn there. At the time it wasn´t even possible to just order some online. Everything I did find I did not want to use. Therefore, I bought yarn and colors and started to dye the yarn myself. First yarn for socks, then for sweaters and scarfs. Soon I had more yarn than I needed for my own use and started to sell at small arts-and-crafts fairs nearby. In 2007, I started my Dornröschwolle- online shop. My blog exists just as long.



What do you enjoy most about dyeing?
Dying is like painting on yarn to me. I love to mix colors, to apply them, and to watch how layer by layer the yarn that I envisioned is emerging. I love to play with the colors and the material. Every base-color is a little bit different; every type of material reacts differently to the colors. Therefore, it continues to be fascinating to watch and experience how colors and yarn come together and become the skeins and dyeing that they are meant to be. After a day of dyeing, when all those colorful treasures are hanging to dry, I like to caress them and imagine how they will look like when knit. They might turn into a sweater or scarf, that when worn and much-loved, will come to see the mountains and the beach, and cities I have never seen before.


Do you just dye or spin/knit/crochet/weave your yarns too?
I got caught up with knitting and spinning. I never learned how to crochet, and I keep wanting to try out weaving. But that might happen in the future.

If you have to describe your colors in three words, what would they be?
Natural, cozy, and unapologetically beautiful.


Do you do anything besides dyeing? Or are you now a full-time dyer?
Dornröschenwolle is my fulltime job.

Do you dye with a special method? Don’t worry, you don’t need to reveal secrets.
I try it all. There are so many different methods I use. Some I keep on; some need to be developed – I love to experiment. It helps to not be afraid of undyed yarn and to be brave with colors and yarns. That is how I keep discovering new possibilities. Overall, it boils down to continuing to bring yarn and colors together – not more, not less.



What’s about your name Dornröschenwolle (Engl.: Sleeping Beauty Wool)? Is there a story about it?
I needed a name and asked my oldest daughter (she was six at the time) if she could think of a fairy-tale-like beautiful name for my yarns. She told me “Dornröschenwolle” (Engl. Sleeping Beauty Wool), and the name was born. If you ask a child, you need to do as they tell you. If not, you should not have asked.

How much do trends in the knitting scene influence you? For example speckles, neon colors and mohair, to name just three?
I look out for trends, and if I like them, they can come on board.


How do I imagine your day-to-day dyeing?
Dying is just part of my life. I start early and end when I have finished. My morning begins by preparing my wool. Afterward, I pack all orders, and when those are on their way, I disappear into the dyeing kitchen. I dye whatever is there, often while listening to music. A big chunk of my time at work I need for everything that comes before and after the dyeing of the yarn – to wash the wool, to hang up skeins to dry, to twist skeins, to photograph, and to label the yarn. And after all these years, I still keep underestimating how much time it actually needs to take care of the online shop.


How do you deal with social and environmental sustainability when dyeing or selecting materials?
Sustainability is something everyone should care about. That is why I economize with both water usage and the use of colors. It is also why I pay attention to where my raw materials come from. All my wool is mulesing-free, and some yarns are from GOTS certified merino wool. I am very careful about the packaging I use to send my yarns to their new homes. My paper bags are made from recycled and recyclable paper. The Dornröschenwolle logo is stamped on manually.

Is there a certain color that is the best seller with your customers? Or which ones are generally very popular?
The “drunter&drüber” dyes are very popular. They are regularly available in diverse colors. The “drunter&drüber” are dyed in small amounts, every color is unique, harmonious, multi-layered and deep. Another color that is chosen frequently are the colorful “Keiner ist wie ich´s”.


And you? Do you have a favorite color?
My favorite colors are blue and green in all their variations. However, I also love plays on pink, purple, and berry. Recently, I discovered grey for myself, and I can´t wait to see if the color and I will develop a friendship.


If someone wants to buy your wool, where and how can they do it best?
The Dornröschenwolle-online shop is always open and available. I am looking forward to every single order that I can send on its way.
My yarn-workshop-office-space is open approximately once a week for a few hours at a time. On those occasions, you are welcome to visit, thrift through the shelves, and chose and buy your yarn on the spot. The opening-hours vary and can be found in the Dornröschenwolle-online shop.


Do you have any special projects running right now that we must not miss? Or what plans do you have for the future of Dornröschenwolle?
My favorite project are my yarn-dying-workshops. To dye yarn together with others is pure fun. We enjoy a beautiful day together, full of creativity, and in the end, everyone gets to drive home with their own self-dyed yarn. I love to see the happy and proud faces on those evenings.

Thank you for taking the time to give us a behind-the-scenes look. 

Christine from Dornröschenwolle even provide something for a worldwide raffle. One lucky winner can win two skeins of handdyed yarn. And the very best: the winner can choose quality and colors.
Check out our two Instagram channels @dornroeschenwolle and @feinmotorik.blogspot.
 

And there is also a discount code for her shop. From today to tomorrow you get 10% discount with the code SaturDye in her webshop

You are also an indie dyer and want to present your label in the course of the #SaturDye? No problem at all, here is all the information. Just send me an e-mail.

And to support the general hand dyer scene a little bit you can always post on Saturdays with the Hashtag #SaturDye all your projects which you are actually working on out of hand dyed wool or which you have already finished. I would be happy if you tag me on Instagram, then I can also see and share your posts.

And if you want to browse through all previous #SaturDye dyers again, you will find an overview of the previous participants here.

Copyright all pictures: Christine | Dornröschenwolle

meistgelesen

Socken 4.0: Toe Up Socken im Minecraft-Muster

Meine Socken-Strick-Kenntnisse möchte ich einerseits mal wieder etwas auffrischen und andererseits erweitern.

Bisher habe ich in meiner Strick-Karriere 3 Paar Socken gestrickt. Ja, und auf alle 3 Paar bin ich echt stolz.

1. Paar: Spiralsocken (ohne Ferse) 2. Paar: Socken mit Ferse im Zimtwaffelmuster 3. Paar: Yogasocken mit Zopfmuster (ohne Ferse und ohne Spitze)
Diesmal wird der Schwierigkeitsgrad etwas erhöht:
ich stricke die Socken nicht für mich selber sondern in Herrengröße 43/44 (somit bringt es nichts, wenn ich die Socken zwischendrin selbst anprobiere)ich stricke die Socken diesmal nicht vom Bündchen zur Spitze sondern von der Spitze zum Bündchen (sogenannte Toe-Up Socken)Wolle:
DAS! Sockengarn
Color 313
Sockenwolle 4-fach
filzfrei
50 g ~ 210 m
75% Schurwolle (superwash)
25% Polyamid
Maschinenwäsche 30°C

Nadelstärke 2,5




Die erste Herausforderung lässt auch nicht lange auf sich warten: wie mache ich einen Maschenanschlag für eine Toe-Up-Socke?
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Hallo, mein Name ist Julia und ich kann nichts zusammennähen. Alle Stricksachen, die irgendwo eine Naht haben, sind mir ein Graus. Wer jetzt aufschreit und sagt "Oh nein, aber das ist doch so einfach!" dem möchte ich sagen: Nein. Ist. Es. Nicht.
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Zuerst einmal vermeide ich alle Strickanleitungen, bei denen man etwas zusammennähen muss. Und erstaunlicherweise klappt das sehr, sehr gut. Sämtliche Kleidungsstücke (Kleider, Pullover, Strickjacken...) stricke ich in einem Teil von oben. Entweder als Raglan oder mit Rundpasse.

Wenn ich dann aber doch in die Misere des Zusammennähens komme, versuche ich mir auch da zu behelfen. Vor ein paar Jahren habe ich…

der #TahitiKAL geht in die zweite Runde

MysteryKAL Ankündigung
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UPDATE -  der Anstrick-Event am 21. März findet aufgrund der aktuellen Situation nicht statt. Bleibt zu Hause, ladet Euch die Anleitung runter, habt Spaß beim Stricken und bleibt gesund.

Uuuuuuuhhh Ihr Lieben, bald geht's los. Es dauert nicht mehr lange und wir, Schachenmayr und ich, starten mit der zweiten Auflage des #TahitiKAL.
Nachdem Ihr uns im letzten Jahr mit Eurer Teilnahme förmlich überrollt habt und ich auf allen Kanälen nur noch #TahitiKAL gesehen, gelesen und dann ganz oft in freier Wildbahn in Echt bewundern durfte, war schnell klar, dass wir eine zweite Runde drehen werden.


Und alle, die jetzt in Schockstarre geraten und an die herausfordernden Rückreihen vom letzten #TahitiKAL denken: keine Sorge. Hammwa diesmal nich. :)

Der letzte #TahitiKAL in Zahlen:
- knapp 1.800 Beiträge unter dem Hashtag #TahitiKAL auf Instagram
- über 6.700 Downloads der kostenlosen Anleitung auf Ravelry (unique)
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